Rittner Buam B verzichten auf Serie B

Nach zwei Jahren Serie B verzichtet der Vorstand der Rittner Buam auf eine weitere Teilnahme an Italiens zweithöchster Eishockeymeisterschaft.
Ein neunter bzw. zehnter Platz sind das Resümee aus zwei Jahren Serie B. In der Saison 2015-16 schrammte die Truppe von Trainer Roberto Scelfo nur knapp an einem Playoff-Platz vorbei und musste sich mit dem neunten Rang zufriedengeben. Heuer reichte es zu Rang 10. Für die absolut jüngste Mannschaft der Serie B ein sehenswertes Ergebnis. Vor allem aber das gesteckte Ziel, Spieler für die erste Mannschaft auszubilden, wurde mehr als erreicht.
Christoph Vigl, Johannes Fauster und Hanno Tauferer wurden zu Stammspielern in der Alps Hockey League , Hannes Treibenreif und Philipp Pechlaner sind auf dem besten Weg dazu. Auch ein Stefan Mair hat bereits erste Erfahrungen in der AHL gemacht.
Der heurige Topscorer in der Serie B war Mirko Quinz, der es in 24 Einsätzen auf 14 Punkte (6 Tore, 8 Assist) brachte. Als Torgarant erwies sich Philipp Pechlaner. Der 17-Jährige, der bereits acht Einsätze in der ersten Mannschaft feierte und sich dabei einmal in die Torschützenliste eintrug, traf acht Mal ins Schwarze.

Die Rittner Vereinsführung hat aufgrund der bestehenden Situation bei den Spielern entschieden, anstelle des B-Teams eine U19-Mannschaft zu melden. Das oberste Ziel soll dabei immer dasselbe bleiben. Für die älteren Spieler, die nicht für die erste Mannschaft in Frage kommen, werde man sich bemühen, eine Lösung zu finden.

Einheimische Stürmer bleiben auf dem Ritten

Der Kader des Italienmeisters nimmt immer konkretere Formen an. Zuerst verpflichteten die „Buam“ Verteidiger Brad Cole, dann bestätigten sie die Verteidiger Borgatello, Tauferer, Hofer, Alber, Ploner und Vigl. Am Mittwoch hat Ritten nun auch die Verträge mit fast allen einheimischen Stürmern verlängert.

Der 26-jährige Grödner Simon Kostner kam vor drei Jahren von Fassa zu den Rittner Buam. In drei Saisonen in Klobenstein brachte er es in 162 Meisterschaftsspielen auf insgesamt 116 Scorerpunkte (55 Tore und 61 Assist). Kostner ist in den Jugendmannschaften des HC Gherdeina groß geworden. Bereits 2006 zog es ihn ins Ausland. Zwei Jahre lang spielte er in Mannheim in der deutschen U18-Meisterschaft DNL. Mit den Jungadlern gewann er 2007/08 auch den DNL-Meistertitel. 2008 wechselte er nach Finnland, wo er insgesamt fünf Saisonen blieb. Nach drei Jahren in der Junior A SM-liiga, feierte er 2011 sein Debüt in der Mestis. In dieser Meisterschaft erzielte Kostner 28 Punkte in 81 Spielen. Zwei Jahre später, 2013 kam er mit JYP auch auf vier Einsätze in der Liiga. Mit Ritten gewann Kostner neben dem heurigen „Double“ aus AHL-und Serie-A-Titel, 2015 den Italienpokal und im Vorjahr die Meisterschaft.

Der Kalterer Alex Frei ist drei Jahre jünger als Kostner, aber auch er geht in seine vierte Saison auf dem Ritten. 2012 spielte er bereits für die „Buam“, verletzte sich aber gleich zweimal am Kopf und kam deshalb nur zu 34 Teil-Einsätzen. Das Jahr darauf musste er wegen der Verletzungen sogar die gesamte Saison pausieren. Nach einer Saison bei Kaltern (Grunddurchgang) und Mailand (Play-Off), kehrte er vor zwei Jahren nach Klobenstein zurück und wurde mit den Rittnern Italienmeister. Der Überetscher Torgarant hat bisher 141 Liga-Spiele für Ritten bestritten und dabei 70 Punkte erzielt. Heuer spielte Frei eine bärenstarke Saison und schoss in 50 Einsätzen insgesamt 27 Tore.

Auch für Markus Spinell, mit 19 Jahren einer der jüngsten Spieler des Kaders, beginnt die vierte Saison mit der ersten Mannschaft der „Buam“. Der Nationalstürmer brachte es bislang in 129 Spielen auf 52 Punkte (17 Tore und 35 Assist). Trotz seine jungen Alters, darf sich Spinell schon zweifacher Italienmeister, Italienpokal- und AHL-Sieger nennen.

Der 30-jährige Alexander Eisath hat auf dem Ritten schon neun Meisterschaften gespielt, die ersten drei von 2002 bis 2005 und die letzten sechs seit 2011. 2005 wechselte er von Ritten zuerst zu den Northern Cyclones in die AtJHL und dann zum Salem State College Team in die NCAA III. Vor sechs Jahren kehrte er auf den Ritten zurück. In bisher 335 Matches erzielte Eisath für Ritten insgesamt 59 Punkte (21 Tore und 38 Assist).

Nächstes Jahr mit dabei ist auch Tommaso Traversa. Der 26-Jährige aus Turin kehrte im vergangenen Oktober nach sechs Saisonen im Ausland wieder in seine italienische Heimat zurück. Traversa hat seine ersten Hockeyschritte in Turin gemacht, wo er die verschiedensten Meisterschaften im Eis- und Inline-Hockey bestritten hat. Unter anderem nahm er auch an vier Jugend-Eishockey-Weltmeisterschaften und zwei Inline-WM teil. Der „Azzurro“, der zuvor in Schottland spielte, überzeugte heuer in vollen Zügen und wurde zurecht bestätigt. Traversa brachte es in 42 Saisonspielen auf 23 Scorerpunkte (11 Tore, 12 Assist). Auch in der italienischen Nationalmannschaft ist er ein wichtiger Bestandteil. Seit drei Jahren ist Traversa im Team von Stefan Mair Stammspieler.

Matthias Fauster ist mit 30 Jahren einer der erfahrensten Spieler des Kaders. Er wird bereits seine neunte Meisterschaft mit den Rittnern bestreiten. Drei Saisonen hat er auch mit Gröden gespielt. Insgesamt brachte es Matthias Fauster in seiner Karriere auf 283 Einsätze mit den „Buam“ und erzielte dabei 51 Scorerpunkte.

Julian Kostner (1,82 m x 82 kg) ist hingegen 23 Jahre alt. Er wird seine sechste Saison in Klobenstein bestreiten. Mit Ritten ist er schon dreimal Italienmeister geworden und hat zweimal den Italienpokal gewonnen. Außerdem holte er sich in der Saison 2012-13 den U20-Meistertitel.

Der 19-jährige Hanno Tauferer, Cousin von Ivan Tauferer und der 21-jährige Johannes Fauster, Bruder von Matthias Fauster, werden auch nächstes Jahr zur Verfügung von Coach Riku Lehtonen stehen. Für die beiden Stürmer wird es die zweite Saison als fixes Bestandteil des Rittner Kaders sein.

Ein dickes Fragezeichen steht hingegen hinter Thomas Spinell. Der Rittner, der heuer seine neunte Saison in der ersten Mannschaft bestreiten würde, will in den nächsten Wochen entscheiden, ob er weitermacht. Der 26-jährige Stürmer feierte 2009 sein Serie A-Debüt. Mit Ritten kam Spinell bisher auf 361 Einsätzen und brachte es dabei auf 155 Punkte. Spinell ist in Klobenstein ein Erfolgsgarant, denn er hat mit den „Buam“ schon neun Titel geholt: Dreimal die Meisterschaft (2014, 2016 und 2017), dreimal den Italienpokal (2010, 2014 und 2015), zweimal den Supercup (2009 und 2010) und vor wenigen Wochen den AHL-Titel.

Ritten bestätigt fast gesamte Abwehr

Nach der Verpflichtung von Verteidiger Brad Cole, hat AHL-Meister Ritten am Ostermontag weiter sechs Abwehrspieler bestätigt. Kapitän Christian Borgatello, Ivan Tauferer, Roland Hofer, Andreas Alber, Max Ploner und Christoph Vigl spielen auch in der nächsten Saison in Klobenstein, während Fabian Ebner die „Buam“ wahrscheinlich aus Studiengründen verlassen wird.

Christian Borgatello geht in seine vierte Saison auf dem Ritten. Der 35-Jährige ist in den Jugendmannschaften des HC Meran aufgewachsen. Von 1999 bis 2004 kam er mit den Meranern in der höchsten italienischen Liga zu 186 Einsätzen und 50 Punkten (13 Tore und 37 Assist). Als die Meraner aus finanziellen Gründen auf eine weitere Serie-A-Teilnahme verzichteten, wechselte Borgatello erstmals ins Ausland zu den Dundee Stars nach Schottland und den Basingstoke Bison in die englische Eliteliga. 2005 kehrte er nach Italien zurück und wurde auf Anhieb mit Mailand Italienmeister. In 92 Meisterschaftsspielen für die Vipers Mailand kam er auf 39 Punkte (12 Tore und 27 Assist).

2007 wechselte Borgatello zum HC Bozen und gewann gleich mit den Weiß-Roten den Meistertitel und den Supercup. Das Jahr darauf gelang ihm sogar das Triple mit Meisterschaft, Italienpokal und Supercup. Am Ende der Saison wurde er als bester italienischer Spieler der gesamten Serie A ausgezeichnet. Im Sommer 2011 wagte „Skizzo“ den Sprung in die EBEL. Nach 19 Spielen, einem Tor und drei Vorlagen kehrte er SAPA Fehervar AV19 aber den Rücken und schloss sich wieder dem HCB an, wo er erneut Meister wurde. In der Saison 2012/13 gewann Borgatello mit Bozen den Supercup und zog ins Final Four des Continental Cup ein. Insgesamt bestritt Borgatello 275 Meisterschaftsspiele für den HCB und erzielte dabei 181 Skorerpunkte (26 Tore und 155 Assist).

Vor vier Jahren zog es den Meraner schließlich ins Pustertal. Mit den Wölfen absolvierte Borgatello 58 Meisterschaftsspiele in denen er sechs Tore und 28 Vorlagen verbuchte, ehe er 2014 zu Ritten wechselte. Im Trikot der Buam sammelte Borgatello in 165 Meisterschaftseinsätzen 144 Punkte (21 Tore und 123 Assist). Mit Ritten gewann er in drei Saisonen gleich vier Titel. 2015 den Italienpokal, im Vorjahr den Serie-A-Titel und heuer holte er sich das Double aus Italien-und AHL-Meistertitel.

Nächstes Jahr mit dabei ist auch Verteidiger Roland Hofer. Der 26-Jährige aus Sterzing wechselte im Vorjahr vom HC Bozen nach Klobenstein. Zuvor spielte Hofer sechs Jahren in Finnland, wo er 2007 in der U20-Mannschaft von HIFK Helsiniki debütierte. Danach verteidigte er für Sport Vaasa, Heki und Peelistat in der Mestis-Meisterschaft (2. Liga). In insgesamt 160 Liga-Spielen kam er auf 26 Scorerpunkte (5 Tore und 21 Assist). Durch seine konstanten Leistungen schaffte es Hofer auch in die Italienische Nationalmannschaft. Seit 2011 spielt er für die „Squadra Azzurra“. Der 1,82 m große und 90 kg schwere Verteidiger zeigte in seiner ersten Saison bei Ritten eine starke Leistung und brachte es in 49 Meisterschaftsspielen auf 27 Punkte (5 Tore, 22 Assist).

Bestätigt wurden auch die vier einheimischen 22-Jährigen Ivan Tauferer, Andreas Alber, Max Ploner und Christoph Vigl. Alle vier sind auf dem Ritten aufgewachsen und haben immer in ihrer Stammmannschaft gespielt. Vor vier Jahren sind sie mit dem U20-Team Italienmeister geworden, anschließend haben Tauferer, Ploner und Alber mit der ersten Mannschaft neben dem heurigen AHL-Titel auch dreimal die Serie A (2014, 2016 und 2016) und zweimal den Italienpokal (2014 und 2015) gewonnen. Vigl hat hingegen drei Titel weniger im Trophäenschrank, denn im Jahr 2014 und 2015 war er noch Teil des Juniorenteams der Rittner.

Der großgewachsene Tauferer kam in der Premiersaison der AHL auf 52 Einsätze und erzielte dabei 17 Punkte (4 Tore, 13 Assist). In der Serie A brachte er es hingegen auf 135 Einsätze (5 Tore und 20 Assist). Andreas Alber bestritt in der AHL gleich viele Spiele wie Tauferer, wobei er es auf neun Punkte brachte. Beide Spieler feierten vor zwei Jahren auch ihr Debüt in der italienischen A-Nationalmannschaft.

Fabian Ebner verlässt hingegen die „Buam“. Er will zukünftig ein Studium starten und somit kürzer treten. Ebner hat in seiner Karriere neben Ritten auch bei seinem Heimatverein Eppan gespielt. Sowohl im Vorjahr als auch heuer trug der 25-Jährige maßgeblich zum Titelgewinn der „Buam“ bei. Ebner holte sich mit Ritten in zwei Saisonen zweimal den Italienmeistertitel und die heurige AHL-Meisterschaft. Die Rittner haben mit Brad Cole bereits einen Ersatz für den Eppaner Verteidiger gefunden.

Ritten bestätigt Trainerstab – Brad Cole kehrt zurück

Wenige Tage nach dem AHL-Titelgewinn gibt es erneut gute Nachrichten für alle Ritten-Fans. Präsident Thomas Rottensteiner bestätigte nämlich sowohl Head Coach Riku Lehtonen als auch seinen Assistenztrainer, Erwin Kostner, für die Saison 2017/18. Außerdem kehrt der kanadische Abwehrspieler Brad Cole nach Klobenstein zurück.

Diese Bestätigungen zeigen, dass Ritten weiterhin auf Kontinuität setzen will. Meistertrainer Riku-Petteri Lehtonen holte nach den Italienmeistertiteln 2016 und 2017 jetzt auch den AHL-Titel. Vor sei er Zeit auf dem  Ritten war der 46-Jährige aus Turku Assistenztrainer in der höchsten finnischen Liga, mit Ausnahme eines kurzzeitigen Intermezzos als Headcoach bei seinem Heimatverein TPS. Als Spieler war Lehtonen unter anderem in der italienischen Liga aktiv. So gewann er etwa 2005 und 2006 – unter der Führung von Adolf Insam – mit Mailand den Meistertitel in der Serie A.nur im Pokal lief es für Lehtonen auf dem Ritten nicht nach Wunsch: Zweimal unterlag er im Supercup-Finale (im Vorjahr 1:2 gegen Asiago, heuer 1:3 gegen Pustertal), einmal im Italienpokal-Halbfinale 2015 gegen Valpellice. Lehtonen auch für die kommende Saison zu bestätigen, ist ein Meisterwerk. Neben dem kürzlich gewonnenen AHL-Titel, sicherte sich der Finne vor knapp drei Monaten gegen Asiago auch den Serie-A-Titel. Somit holte der Erfolgstrainer in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt drei Titel, das ist bärenstark.

Auch Assistenztrainer Erwin Kostner wurde auf dem Ritten bestätigt. Der 59-jährige aus St. Ulrich wird Lehtonen erneut unterstützen. Im Vorjahr ersetzte er Roberto Scelfo, der das Cheftraineramt der Rittner Serie B-Mannschaft übernahm. Kostner ist in der italienischen Eishockeywelt eine sehr bekannte Persönlichkeit. Zwanzig Jahre lang, von 1975 bis 1996, war er als Spieler äußerst erfolgreich, gewann drei Meisterteilt mit Gröden (1976, 1980, 1981) und einen mit dem HC Bozen (1990). Er spielte auch in Meran und war in den 80-ger Jahren einer der stärksten Verteidiger der Nationalmannschaft. Vor 19 Jahren begann seine Karriere als Trainer. Zuerst coachte Kostner die Jugendteams seines Heimatvereins Gröden, dann wechselte er zu Siebeneich in die Serie B, ehe er viele Jahre in der Schweiz tätig war. Kostner trainierte die Jugend von Ambri Piotta, ab 2005 Bellinzona (Dritte Liga) und 2007, für zwei Saisonen, Thurgau in der NLB. Vor sieben Jahren kehrte Erwin Kostner nach Italien zurück und übernahm gerade Ritten Sport in der Serie A. Das Jahr darauf coachte er den HC Gröden in der zweiten Liga und dann war er zwei Saisonen Cheftrainer von Fassa. In der Saison 2015-16 trainierte er die Serie B-Mannschaft von Junior Pustertal. Seit drei Jahren ist er auch für die U20-Auswahl Italiens verantwortlich. Die U18- und U20 der Azzurri coachte er außerdem schon von 2001 bis 2008. Jetzt startet er seine zweite Saison als Assistant-Coach bei den „Buam“. Außerdem wird Kostner auch im Jugendbereich mitarbeiten.

Holba bleibt Jugendverantwortlicher, Frisch und Tudin bestätigt

Für die Jugend bliebt am Ritten weiterhin Stan Holba verantwortlich. Neben Kostner stehen ihm auch Herbert Frisch und Jozef Budaj zur Verfügung. Der 37-jährige Slowene, Bruder des NHL-Goalies Peter Budaj, wird sich zukünftig um die Torhüter aller Rittner Mannschaften kümmern und den Platz von Roberto Scelfo einnehmen. Zusätzlich wird auch der immer noch aktive Italo-Kanadier Dan Tudin mit den jungen „Buam“ (U8 und U10) als Powerskate-Coach arbeiten. Als Konditions- und Fitnesstrainer wurden schließlich Hanno Kamaun und Manuel Klemera bestätigt.

Cole kehrt zurück nach Klobenstein

Ab nächster Saison wird auch Brad Cole Teil des Rittner Kaders sein. Cole ist auf dem Ritten ein bekanntes Gesicht, er kehrt nämlich bereits zum vierten Mal zurück nach Klobenstein. Der 30-jährige Abwehrspieler trug in der Saison 2015-16 mit 9 Toren und 29 Assist in insgesamt 53 Meisterschaftsspielen wesentlich zum Serie A-Titelgewinn der Rittner bei. Nach der Meisterschaft beschloss er, die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen, kam aber für das Continental-Cup-Halbfinale im November und für das Finale im Jänner zu seinem alten Arbeitsgeber zurück. Dort überzeugte der Abwehrchef in vollen Zügen und brachte es in sieben Spielen (eine Partie in der Meisterschaft) auf fünf Scorerpunkte (2 Tore, 3 Assist). Ab der kommenden Saison wird Coach Riku-Lehtonen für die ganze Meisterschaft auf den erfahrenen Kanadier zurückgreifen können.

Meisterfeier am Samstag

Aber jetzt denken die „Buam“ erst einmal nur ans feiern. Morgen, Samstag um 11.00 Uhr findet im Dorfzentrum von Klobenstein die Meisterfeier in Dirndl und Lederhosen statt. Für Speis und Trank ist ordentlich gesorgt. Außerdem gibt es gratis Weißwürste solange der Vorrat reicht.

Ritten ist AHL-Meister

Ritten hat am Montag, 10. April ein Stück Eishockeygeschichte geschrieben. Die „Buam“ setzten sich im fünften Finalspiel der Sky Alps Hockey League gegen Asiago mit 3:1-Toren durch und sind somit die erste Mannschaft, die die AHL-Trophäe gewinnt.

Doch es waren die Gäste aus Asiago, die in der ausverkauften Arena Ritten den besseren Start erwischten. In der fünften Minute verfehlte ein Schuss von Stefano Marchetti nur knapp das Gehäuse von Patrick Killeen. Auf der Gegenseite wurde Ritten erstmals mit Markus Spinell gefährlich, der einen Schuss von Christian Borgatello abfälschte, in Cloutier aber seinen Meister fand. In der 11. Minute probierte es auch Ivan Tauferer, zielte aber zu ungenau. Dieser Schuss war wohl ein Weckruf für Asiago, das danach das Heft in die Hand nahm und die „Buam“ über weite Strecken im eigenen Drittel einschnürte. In den Schlussminuten des ersten Spielabschnitts musste zuerst Kapitän Borgatello und dann auch Fabian Ebner für zwei Minuten auf die Strafbank. Ritten überstand jedoch die doppelte Überzahlsituation problemlos. So blieb es nach 20 Minuten beim torlosen Unentschieden.

Zu Beginn des Mitteldrittels ging Asiago in Führung. Der Ex-Rittner Andreas Lutz legte den Puck zurück in die Mitte, wo Colin Long goldrichtig stand und zum 1:0 einnetzte. Der Italienmeister steckte aber nicht auf und kam in der 30.38 Minute zum Ausgleichstreffer. Simon Kostner servierte Victor Ahlström, der Cloutier mit einem nicht unhaltbaren Schuss das Nachsehen gab. Kurz vor der zweiten Sirene hatte Ritten Glück, als Krystofer Kolanos nur um Zentimeter das Tor von Killeen verfehlte.

Im Schlussdrittel waren die „Buam“ spielbestimmender. In der 49. Minute hatte Dan Tudin die Riesenchance auf das 2:1, scheiterte aber an Cloutier. Kurz darauf mussten Stefano Marchetti und Enrico Miglioranzi fast zeitgleich auf die Strafbank. Ritten nutzte diese Überzahlsituation eiskalt aus. Die Scheibe kam zu Verteidiger Fabian Ebner, der mit einem Hammerschuss die Arena Ritten auf den Kopf stellte. Für den Eppaner war es das sechste Saisontor, das wahrscheinlich wichtigste in seiner Karriere. Asiago warf in Folge alles nach vorne und nahm Goalie Cloutier für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Aber auch das das half nichts, im Gegenteil, 37 Sekunden vor Spielende traf Thomas Spinell ins leere Tor zum 3:1-Endstand. Um kurz vor 22 Uhr war der Meistertitel unter trockene Tücher gewickelt. Ein historischer Erfolg für Ritten, für Südtirol und das heimische Eishockey.

Rittner Buam – Migross Asiago 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)

Rittner Buam: Patrick Killeen (Roland Fink); Christian Borgatello-Ivan Tauferer, Roland Hofer-Andreas Alber, Maximilian Ploner-Fabian Ebner, Christoph Vigl-Hanno Tauferer; Oscar Ahlström-Victor Ahlström-Simon Kostner, Tommaso Traversa-Dan Tudin-Thomas Spinell, Alex Frei-Janis Sprukts-Markus Spinell, Alexander Eisath-Julian Kostner-Matthias Fauster
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Migross Asiago: Frederic Cloutier (Davide Mantovani); Stefano Marchetti-Daniel Sullivan, Lorenzo Casetti-Michael Sullivan, Andrea Strazzabosco-Enrico Miglioranzi; Giulio Scandella-Anthony Nigro-Krystofer Kolanos, Andreas Lutz-Colin Long-Federico Benetti, Davide Conci-Davide dal Sasso-Jose Antonio Magnabosco, Matteo Tessari-Michele Stevan-Fabrizio Pace, Stefano Piva
Coach: Thomas Barrasso

Schiedsrichter: Alex Lazzeri, Christoph Sternat (Christoph Bärnthaler, Federico Giacomozzi)

Tore: 0:1 Coley Long (22.09), 1:1 Victor Ahlström (30.38), 2:1 Fabian Ebner (54.05), 3:1 Thomas Spinell (59.23)

Torschüsse: Ritten 41 – Asiago 23

Ritten träumt von einer magischen Nacht

Italienmeister Ritten kehrt am Montag, 10. April in die heimische Arena Ritten zurück. Für die „Buam“ könnte das fünfte Finalspiel der Sky Alps Hockey League gegen Asiago das letzte in dieser Saison sein. Mit einem Sieg würde sich die Lehtonen-Truppe nämlich zum AHL-Meister küren.

Nach dem wichtigen 4:3-Auswärtserfolg nach Verlängerung in Asiago, hat Ritten jetzt die ersten drei Matchpucks zur Verfügung. In der Serie führt die Mannschaft aus Klobenstein mit 3:1 und will nun vor eigenem Publikum den Sack endgültig zu machen. Herausragender Akteur in Spiel 4 war Thomas Spinell. Der 26-jährige Rittner schoss Asiago praktisch im Alleingang weg und erzielte in der 66. Minute mit seinem Hattrick auch das entscheidende 4:3.

Nun geht es in die Arena Ritten zurück, wo der Italienmeister bereits beide Begegnungen gegen Asiago gewonnen hat. Weil Ritten in der Serie 3:1 führt, ist das Team von Tom Barasso unter Zugzwang. Der Vize-Italienmeister muss unbedingt gewinnen, um ein sechstes Spiel zu erzwingen.

Ein Blick auf die Statistiken

Die Karten sprechen aber klar für Ritten. Inden insgesamt neun Saisonduellen gingen die „Buam“ acht Mal als Sieger vom Eis. Außerdem ist Ritten zu Hause eine echte Macht. In 26 Heimspielen setzte es gerade einmal fünf Niederlagen. Auch was die Tore zwischen den beiden Mannschaften angeht, hat Ritten in den neun Spielen mit 30:19 klar die Nase vorne. Der Schlüsselpunkt ist aber wiederum das Powerplay. Der Italienmeister ist das effizienteste Team in Überzahl (24,4%) und hat gegen Asiago drei Tore in vier Spielen mit einem Mann mehr auf dem Eis geschossen. Im Duell der Topscorer der Playoffs liegt Asiagos Krystofer Kolanos mit 20 Punkten vor seinen Teamkollegen Anthony Nigro (14), Giulio Scandella (12) und dem Rittner Angreifer Janis Sprukts (12).

Der Puckeinwurf am Montag geht um 20.00 Uhr über die Bühne. Wie bereits in der gesamten Finalserie, kann sowohl Ritten auch als Asiago auf dem gesamten Kader zurückgreifen. Spiel 5 wird von den Schiedsrichtern Alex Lazzeri und Christoph Sternat, sowie deren Assistenten Christoph Bärnthaler und Federico Giacomozzi geleitet.

Sky Alps Hockey League, Spiel 5 der Finalserie am Montag, 10. April 2017

20.00 Uhr: Rittner Buam – Migross Asiago
Stand in der Best-of-seven-Serie: 3:1 (4:1, 2:4, 2:0, 4:3 n.V.)

Thomas Spinell lässt Ritten vom Titel träumen

Italienmeister Ritten hat am Samstagabend im Finale der Sky Alps Hockey League gegen Asiago den ersten Auswärtssieg geholt. Dank eines 4:3 Siegs nach Verlängerung stellten die „Buam“ in der Best-of-seven-Serie auf 3:1 und haben nun am Montag zu Hause den ersten Matchpucks. Herausragender Mann des Spiels war Thomas Spinell, der Asiago mit drei Toren praktisch im Alleingang wegschoss.

Ritten erwischte einen guten Start und nutzte in der 6.57 Minute die erste nennenswerte Chance gleich eiskalt aus. In Unterzahl tankte sich der aufgerückte Ivan Tauferer auf der rechte Seite durch, hämmerte die Scheibe auf das Tor von Cloutier und dessen Abpraller netzte Thomas Spinell problemlos zum 1:0 ein. Die Freude der Gäste währte sieben Minuten. Der Ex-Rittner Giulio Scandella stand beim Abpraller von Killeen goldrichtig und traf zum 1:1-Unentschieden. Zwei Minuten vor der ersten Drittelpause ging der Italienmeister aber erneut in Führung. Nach einem schönen Doppelpass mit Tommaso Traversa war es wieder Thomas Spinell, der auf 2:1 stellte.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels hatte Alex Frei die Riesenchance auf 3:1 zu erhöhen, aber Cloutier vereitelte die Möglichkeit mit einem Glanzreflex. Anschließend übernahm Asiago das Kommando und kam in der 35. Minute zum Ausgleichstreffer. Patrick Killeen lenkte einen Schuss von Jose Magnabosco unglücklich ins eigene Tor zum 2:2-Unentschieden. Ein Geschenk des Rittner Schlussmanns. Nach 40 Minuten blieb es auch bei diesem spannenden Zwischenstand.

Im letzten Spielabschnitt erhöhte Ritten den Druck und hatte die Riesenchance auf den Führungstreffer, aber Matthias Fauster vergab alleine vor Cloutier. Auf der Gegenseite machte es Krystofer Kolanos in Unterzahl besser (Marchetti saß auf der Strafbank), ließ Roland Hofer stehen und nutzte eine weitere Unsicherheit von Killeen zum 3:2. Kurz darauf musste Torschütze Kolanos in die Kühlbox. Die Rittner glichen in Überzahl mit einem Abstauber des Letten Janis Sprukts erneut zum 3:3 aus.

Die Partie ging somit in der Verlängerung. Für die „Buam“ war es die erste Overtime in den bisherigen elf Playoff-Spielen. Hier stand Thomas Spinell in der 66.14 erneut am richtigen Ort und verwerte ein Zuspiel von Traversa zum 4:3-Endstand.  Für den Rittner Angreifer war es das 14. Saisontor.

Migross Asiago – Rittner Buam 3:4 n.V. (1:2, 1:0, 1:1, 0:1)

Migross Asiago: Frederic Cloutier (Davide Mantovani); Stefano Marchetti-Daniel Sullivan, Lorenzo Casetti-Michael Sullivan, Andrea Strazzabosco-Enrico Miglioranzi, Francesco Forte-Stefano Piva; Krystofer Kolanos-Anthony Nigro-Giulio Scandella, Federico Benetti-Colin Long-Andreas Lutz, Davide Conci-Davide dal Sasso-Jose Antonio Magnabosco, Matteo Tessari-Michele Stevan-Fabrizio Pace
Coach: Thomas Barrasso

Rittner Buam: Patrick Killeen (Roland Fink); Christian Borgatello-Ivan Tauferer, Roland Hofer-Andreas Alber, Maximilian Ploner-Fabian Ebner, Christoph Vigl-Hanno Tauferer; Oscar Ahlström-Victor Ahlström-Simon Kostner, Tommaso Traversa-Dan Tudin-Thomas Spinell, Alex Frei-Janis Sprukts-Markus Spinell, Alexander Eisath-Julian Kostner-Matthias Fauster
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Schiedsrichter: Miha Bulovec, Florian Widmann (Nicola Basso, Michael Krausz)

Tore: 0:1 Thomas Spinell (6.57), 1:1 Giulio Scandella (15.32), 1:2 Thomas Spinell (17.29), 2:2 Jose Magnabosco (35.00), 2:3 Krystofer Kolanos (51.20), 3:3 Janis Sprukts (53.26), 3:4 Thomas Spinell (66.14)

Torschüsse: Asiago 29 – Ritten 34

AHL-Finale: Ritten peilt in Asiago ersten Auswärtssieg an

Im vierten Spiel der Final-Serie in der Sky Alps Hockey League kann Italienmeister Ritten am Samstagabend im Odegar-Stadion von Asiago den entscheidenden Schritt in Richtung Titelgewinn machen.

Einen Tag nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Vize-Meister Asiago, hat Ritten am Samstag die große Möglichkeit, in der Best-of-seven-Serie mit einem weiteren Sieg auf 3:1 davonzuziehen. Dank der starken Vorstellung in Spiel 3 ging Ritten in der Serie erneut in Führung. Trotzdem war das Match bis 12 Minuten vor Spielende an Spannung kaum zu übertreffen, ehe Roland Hofer mit seinem fünften Saisontor die „Buam“ mit 1:0 in Führung schoss.

Jetzt gilt es, den ersten Auswärtssieg der Serie einzufahren. Asiago will hingegen nicht aufstecken und zum 2:2 ausgleichen. Dazu müssen die Gastgeber aber ihren Negativtrend gegen die Rittner beenden, denn in den bisherigen acht Saisonduellen gewann das Team von Tom Barasso nur ein einziges Mal, am vergangenen Montag in Spiel 2.

Außerdem wartet auf Kolanos & Co. mit Goalie Patrick Killeen bereits die nächste Hürde. Der Kanadier spielt bisher ein bärenstarkes Playoff und blieb gestern zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer, zum zweiten Mal in der „Postseason“. Überhaupt ist Killeen in den Playoffs eine Klasse für sich. Dem Rittner Schlussmann steht eine Fangquote von 92,6% zu Buche.

Das Match wird am Samstag, 8. April ausgetragen, der Puckeinwurf geht erneut um 20.30 Uhr über die Bühne. Wie bereits in der gesamten Finalserie, kann sowohl Ritten auch als Asiago auf dem gesamten Roster zurückgreifen. Spiel 4 wird von den Schiedsrichtern Miha Bulovec und Florian Widmann, sowie deren Assistenten Nicola Basso und Michael Krausz geleitet.

Sky Alps Hockey League, Spiel 4 der Finalserie am Samstag, 8. April 2017

20.30 Uhr: Migross Asiago – Rittner Buam
Stand in der Best-of-seven-Serie: 1:2 (1:4, 4:2, 0:2)

Ritten nutzt Heimvorteil und stellt in der Serie auf 2:1

 

Italienmeister Ritten hat sich am Mittwochabend in der ausverkauften Arena Ritten in Klobenstein im dritten Finalspiel der Sky Alps Hockey League gegen Asiago mit 2:0-Toren durchgesetzt. Dank des Sieges gehen die „Buam“ in der Best-of-seven-Serie mit 2:1 in Führung und peilen am Samstag den ersten, wichtigen Auswärtssieg an.

Sowohl Ritten als auch Asiago konnten heute erneut in Bestbesetzung antreten. In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Mannschaften ab, suchten nach der zündenden Idee und der entscheidenden Lücke, um in Führung gehen zu können. Die erste Chance hatte Ritten mit Simon Kostner nach drei Minuten, dessen Schuss aber zu zentral ausfiel. Die nächste dicke Möglichkeit fand Thomas Spinell vor, der plötzlich alleine vor Asiagos Goalie Frederic Cloutier aufkreuzte, den Puck aber nicht mehr kontrollieren konnte. Kurz darauf hätte Tudin die Hausherren in Führung bringen können, aber Cloutier war erneut auf dem Posten. In der 12. Minute hatten die „Buam“ Glück, als ein abgefälschter Schuss von Anthony Nigro den Pfosten traf. Der Italienmeister agierte im ersten Drittel zwar deutlich offensiver als die Gäste aus Asiago, doch nach 20 Minuten blieb es bei beim torlosen Unentschieden.

Im Mitteldrittel wurde es vor Cloutier gleich wieder gefährlich, als Tommaso Traversa aus kurzer Distanz abzog, aber der Ex-Rittner konnte noch entscheidend dazwischen greifen. Auf der Gegenseite bediente Davide Dal Sasso seinen Mitspieler Jose Magnabosco, dieser verzog aber vor Killeen.

Im letzten Spielabschnitt erhöhte Ritten den Druck und hatte in der 44. Minute die Riesenchance auf den Führungstreffer, aber Matthias Fauster verfehlte alleine vor Cloutier. Kurz darauf musste  gingen die Hausherren mit einem Distanzschuss von Roland Hofer 1:0 in Führung. Gleich im Anschluss hätte Frei den Sack endgültig zu machen können, aber der Kalterer Angreifer scheiterte am starken Cloutier. In der 57. Minute musste Davide Conci für zwei Minuten vom Eis. Diese Überzahlsituation nutzten die „Buam“ aus. Der Lette Janis Sprukts lenkte einen Schuss von Roland Hofer zum 2:0-Endstand ab. Grund zu feiern hatte auch Rittens Goalie Patrick Killeen. Der Kanadier blieb heute zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer.

Rittner Buam – Migross Asiago 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)

Rittner Buam: Patrick Killeen (Roland Fink); Christian Borgatello-Ivan Tauferer, Roland Hofer-Andreas Alber, Maximilian Ploner-Fabian Ebner, Christoph Vigl-Hanno Tauferer; Oscar Ahlström-Victor Ahlström-Simon Kostner, Tommaso Traversa-Dan Tudin-Thomas Spinell, Alex Frei-Janis Sprukts-Markus Spinell, Alexander Eisath-Julian Kostner-Matthias Fauster
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Migross Asiago: Frederic Cloutier (Davide Mantovani); Stefano Marchetti-Daniel Sullivan, Lorenzo Casetti-Michael Sullivan, Andrea Strazzabosco-Enrico Miglioranzi; Krystofer Kolanos-Anthony Nigro-Andreas Lutz, Giulio Scandella-Colin Long-Federico Benetti, Davide Conci-Davide dal Sasso-Jose Antonio Magnabosco, Matteo Tessari-Michele Stevan-Fabrizio Pace, Stefano Piva
Coach: Thomas Barrasso

Schiedsrichter: Daniel Gamper, Christoph Sternat (Piero Giacomozzi, Sebastian Tschrepitsch)

Tore: 1:0 Roland Hofer (47.56), 2:0 Janis Sprukts (57.27)

Torschüsse: Ritten 51 – Asiago 19

Stand in der Serie (Best of seven): Ritten – Asiago 2:1 (4:1, 2:4, 2:0)

AHL: Ritten will Heimvorteil nutzen

Am Mittwochabend geht das Finale der Sky Alp Hockey League zwischen Italienmeister Ritten und Vize-Meister Asiago in die nächste Runde. Auf dem Programm steht das dritte Spiel, wobei die „Buam“ nach der gestrigen 2:4-Niederlage wieder den Heimvorteil nutzen wollen, um in der Serie auf 2:1 stellen zu können.

Die Rittner erwartet am Mittwochabend das nächste packende Duell mit Asiago. In Spiel 2 musste der Italienmeister die erst zweite Niederlage in den Playoffs einstecken, die erste in der Fremde. Lange, bis acht Minuten vor dem Spielende, stand es im Odegar-Stadion 2:2-Unentscheiden. Als der Ex-Rittner Giulio Scandella das 3:2 für die Hausherren schoss, waren die Würfel gefallen. Jetzt kann die Mannschaft aus Klobenstein aber wieder auf den Heimvorteil bauen, wo sie am vergangenen Samstag bereits einen klaren 4:1-Erfolg feierte.

Morgen müssen die „Buam“ einen starken Auftritt hinlegen, um in der Best-of-seven-Serie erneut in Führung zu gehen. Was die Aufstellungen betrifft, kann Ritten wiederum in Bestbesetzung antreten. Die Gäste bangen hingegen um den Einsatz von Davide Dal Sasso, der sich im Schlussdrittel eine Knieverletzung zugezogen hat und vorzeitig vom Eis musste.

Ritten setzt morgen einmal mehr auf die Stürmer Alex Frei, Oscar Ahlström und Tommaso Traversa, die zusammen 17 der insgesamt 36 Treffer der „Buam“ in den Play-Offs, also fast die Hälfte, erzielt haben. Auf der Gegenseite weist der Paradeblock von Asiago mit Krystofer Kolanos, Andreas Lutz und Anthony Nigro bereits unglaubliche 42 Scorerpunkte auf. Allein der Ex-NHL Star Kolanos brachte es auf 18 Zähler (7 Tore und 11 Assist), womit er der Topscorer der Playoffs ist.

Das Match in der Arena Ritten wird von den beiden Schiedsrichtern Daniel Gamper und Christoph Sternat, sowie den beiden Assistenten Piero Giacomozzi und Sebastian Tschrepitsch geleitet. In der ersten Drittelpause stellen Simon Stampfer, Tobias Mohr, Daniel Oberrauch und David Kral ihren selbst komponierten Drum-Act vor. Spielbeginn ist 20.00 Uhr.

Sky Alps Hockey League, Spiel 3 der Finalserie am Mittwoch, 5. April 2017

20 Uhr: Rittner Buam – Migross Asiago
Stand in der Best-of-seven-Serie: 1:1 (4:1, 2:4)