Ritten will den nächsten Sieg gegen Laibach

Am Freitagabend geht das Playoff-Viertelfinale der Alps Hockey League zwischen Laibach und Italienmeister Ritten in die nächste Runde. Auf dem Programm steht das dritte Spiel, wobei die „Buam“ in Slowenien den ersten Auswärtssieg in der „fünften Jahreszeit“ anpeilen, um in der Serie auf 2:1 stellen zu können.

Mit dem 4:0-Kantersieg in Klobenstein hat die Lehtonen-Truppe am gestrigen Abend ein kräftiges Lebenszeichen gesetzt und gleichzeitig die Viertelfinalserie ausgeglichen. In Spiel 2 hat beim Vize-Meister alles gepasst: Siegeswille, Einsatz und die wieder gefundene bärenstarke Defensivleistung. Torhüter Thomas Tragust konnte alle 23 Schüsse der „grünen Drachen“ abwehren und feierte bereits sein achtes Shutout in diesem Winter.

Die Best-of-Seven-Serie ist somit wieder ausgeglichen, allerdings müssen die „Buam“ einen weiteren Auftritt wie am Mittwoch hinlegen, um erstmals in Führung zu gehen. Die Rittner feierten gestern nach drei Niederlagen ihren ersten Saisonsieg gegen die Slowenen. Was die Aufstellungen betrifft, kann der Italienmeister wiederum auf den in Spiel 2 gesperrten Verteidiger Andreas Lutz zählen. Laibach kann hingegen erneut aus dem Vollen schöpfen. Spielbeginn in der „Hala Tivoli“ ist 19.15 Uhr.

 

AHL, 3. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Freitag, 22. März 2019

19.15 Uhr: HDD Olimpija – Rittner Buam
Serie “Best-of-seven” 1:1 (3:0, 0:4)

19.15 Uhr: Red Bull Juniors – EHC Lustenau
Serie “Best-of-seven” 1:1 (3:2, 3:4 n.V.)

20.00 Uhr: HC Pustertal – SG Cortina
Serie “Best-of-seven” 2:0 (1:0, 1:0)

20.30 Uhr: Asiago Hockey – HDD Jesenice
Serie “Best-of-seven” 0:2 (1:2, 2:3 n.V.)

4:0-Heimsieg: Ritten schickt Laibach in Spiel 2 nach Hause

Was für eine Machtvorstellung von Italienmeister Ritten im zweiten Playoff-Viertelfinalspiel der Alps Hockey League. Die „Buam“ setzten sich am Mittwochabend in Klobenstein gegen Laibach klar mit 4:0-Toren durch und gleichen mit diesen Sieg in der Best-of-Seven-Serie zum 1:1 aus.

Nach der 0:3-Auftaktniederlage am Montag musste Ritten heute eine Reaktion zeigen. Und die hatte es in sich. Bei den „Buam“ fehlte neben den drei Dauerverletzten Alex Frei, Kevin Fink und Julian Kostner auch Verteidiger Andreas Lutz, der nach einem Stockschlag in Spiel 1 für eine Partie gesperrt wurde.

Die Hausherren machten eigentlich schon im Startdrittel alles klar. Die erste Chance der Partie hatte Henrik Eriksson nach nur 13 Sekunden, sein Backhandschuss knallte an die Querlatte. In der 7.52 Minute gingen die „Buam“ in Führung. Alexander Eisath passte in die Mitte, wo Philipp Pechlaner nur mehr einschieben musste. Lediglich 62 Sekunden später musste sich Laibach-Goalie Zan Us erneut geschlagen geben: Der Lette Olegs Sislannikovs traf aus nächster Nähe zum 2:0. Ritten dominierte das Match und hätte in der 13. Minute fast auf 3:0 stellen können, aber auch Simon Kostner scheiterte an der Torumrandung. In der 14. Minute musste Ritten-Verteidiger Patrik Luza wegen eins groben Fouls an Miha Zajc vorzeitig unter die Dusche. Der Italienmeister spielte weiterhin wie aus einem Guss und erhöhte in der 18.50 Minute mit Markus Spinell sogar auf 3:0.

Im zweiten Spielabschnitt hatte Ritten Glück, dass Nik Simsics Schuss nach einem Fehler vom Imants Lescovs nur die Oberlatte streifte. Auf der Gegenseite startete Thomas Spinell im Konter, scheiterte aber im 1 gegen 1 an Us. Wenig später machte es Dan Tudin besser: Im Powerplay stellte der Rittner Kapitän auf 4:0.

Danach passierte nicht mehr viel, sowohl der Italienmeister als auch Laibach waren gedanklich schon bei Spiel 3. Es blieb beim 4:0, der erste Sieg der Rittner heuer gegen Laibach im vierten direkten Duell. Am Freitag peilt Ritten nun den ersten Auswärtssieg in Slowenien an. „Man of the Match“ war heute zweifelsohne Thomas Tragust. Der Goldrainer Schlussmann zeigte eine bärenstarke Leistung und feierte sein achtes Shutout in der laufenden Meisterschaft.

 

Rittner Buam – HK Olimpija 4:0 (3:0, 1:0, 0:0)

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); Alexander Brunner-Ivan Tauferer, Patrik Luza-Imants Lescovs, Christoph Vigl-Tobias Brighenti; Henrik Eriksson-Simon Kostner-Thomas Spinell, Olegs Sislannikovs-Dan Tudin-Markus Spinell, Stefan Quinz-Alexander Eisath-Philipp Pechlaner, Manuel Öhler-Adam Giacomuzzi
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

HK Olimpija: Zan Us (Tilen Spreitzer); Ales Kranjc-Luka Vidmar, Luka Zorzo-David Planko, Mark Cepon-Kristjan Cepon, Ziga Svete-Nik Grahut; Gal Koren-Ales Music-Miha Zajc, Nik Simsic-Saso Rajsar-Gregor Koblar, Zan Jezovsek-Janez Orehek-Anej Kujavec, Luka Ulamec-Martin Bohinc-Aljaz Chvatal
Coach: Jure Vnuk

Schiedsrichter: Miha Bulovec, Andrea Moschen (Anze Bergant, Matthias Cristeli)

Tore: 1:0 Philipp Pechlaner (7.52), 2:0 Olegs Sislannikovs (8.54), 3:0 Markus Spinell (18.50), 4:0 Dan Tudin (29.50)

Torschüsse: Rittner Buam 25 – HK Olimpija 23

 

AHL, 2. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Mittwoch, 20. März 2019

HDD Jesenice – Asiago Hockey 3:2 n.V. (1:1, 1:0, 0:1, 1:0) Serie 2:0
1:0 David Rodman (8.15), 1:1 Robert Bina (10.24), 2:1 Mathieu Gagnon (31.32), 2:2 Chad Pietroniro (40.34), 3:2 Philippe Paradies (77.15)

EHC Lustenau – Red Bull Juniors 4:3 n.V. (2:2, 1:1, 0:0, 1:0) Serie 1:1
0:1 Jesper Kokkila (12.49), 1:1 Chris D’Alvise (14.05), 1:2 Christof Wappis (18.30), 2:2 Martin Grabher Meier (18.57), 2:3 Oliver Nordberg (28.19), 3:3 Chris D’Alvise (33.22), 4:3 Eetu Arkiomaa (68.20)

Rittner Buam – HK Olimpija 4:0 (3:0, 1:0, 0:0) Serie 1:1
1:0 Philipp Pechlaner (7.52), 2:0 Olegs Sislannikovs (8.54), 3:0 Markus Spinell (18.50), 4:0 Dan Tudin (29.50)

SG Cortina – HC Pustertal 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) – nach 57 Minuten
0:1 Markus Gander (32.28)

Ritten gegen Laibach bereits unter Druck

Italienmeister Ritten kehrt am Mittwoch, anlässlich des zweiten Playoff-Viertelfinalspiels der Alps Hockey League, aufs Eis zurück. Nach der missglückten 0:3-Auftaktniederlage in Laibach, peilen die „Buam“ einen wichtigen Heimsieg in Klobenstein an, um in der Best-of-seven-Serie auf 1:1 auszugleichen.

Den Playoff-Viertelfinalauftakt haben sich die Rittner wohl anders vorgestellt: In Spiel 1 setzte es gestern Abend in Slowenien gegen Laibach eine 0:3-Pleite. Dabei hat die Vnuk-Truppe dem Vize-Meister auf den Zahn gefühlt und verdient gewonnen. Für die „grünen Drachen“ war es der dritte Sieg im dritten Duell gegen die Mannschaft aus Klobenstein, nachdem sie sich bereits im Grunddurchgang zweimal mit 5:1-Toren behaupten konnten.

Am Mittwochabend (Spielbeginn um 20.00 Uhr) will der Italienmeister die Best-of-Seven-Serie zum 1:1 ausgleichen und die jüngste Niederlage hinter sich lassen. Dabei gilt es insbesondere wieder zur alten Offensivstärke zurückzufinden. Gegen den Slowenen gelangen den Lehtonen-Cracks bisher nämlich in drei Spielen erst zwei Treffer. Gestern hielt Ritten lange mit und hatte auch einige sehr gute Torchancen, doch Laibachs überragender Schlussmann Zan Us parierte alle 23 Schüsse von Dan Tudin & Co. Morgen bauen die „Buam“ zudem wieder auf den Heimvorteil. In 21 Spielen in der Arena Ritten gingen die Rittner heuer 17 Mal als Sieger vom Eis, das ist bärenstark. Die zweite Viertelfinalbegegnung wird von den Unparteiischen Miha Bulovec und Andrea Moschen, sowie deren Assistenten Anze Bergant und Matthias Cristeli geleitet.

 

AHL, 2. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Mittwoch, 20. März 2019

19.00 Uhr: HDD Jesenice – Asiago Hockey (Serie 1:0)
19.30 Uhr: EHC Lustenau – Red Bull Juniors (Serie 0:1)
20.00 Uhr: Rittner Buam – HK Olimpija (Serie 0:1)
20.30 Uhr: SG Cortina – HC Pustertal (Serie 0:1)

Laibach ist zu stark: Ritten startet mit 0:3-Niederlage ins Playoff-Viertelfinale

Italienmeister Ritten startet mit einer Niederlage ins Playoff-Viertelfinale der Alps Hockey League. Die „Buam“ mussten sich am Montagabend auswärts in Laibach mit 0:3-Toren geschlagen geben.

Mit diesem Sieg gehen die „grünen Drachen“ in der Best-of-seven-Serie mit 1:0 in Führung. Bereits am Mittwoch hat aber die Lehtonen-Truppe in Klobenstein in Spiel 2 die Chance zur Revanche. Die Slowenen waren heute Abend klar das bessere Team und spielten phasenweise tolles Eishockey. Die erste Riesenmöglichkeit der Partie hatte Laibachs David Planko in der 12. Minute, seinen Schuss konnten die Rittner aber gerade noch von der Linie kratze. Wenig später präsentierte sich Ales Music alleine vor Thomas Tragust, der Rittner Goalie vereitelte die Chance mit einem Glanzreflex. Kurz vor der ersten Drittelpause hatten auch die „Buam“ mit Philipp Pechlaner eine Torchance, beim Schuss des Rittner Nachwuchsspielers wuchs Laibach-Schlussmann Zan Us aber über sich hinaus.

Mitte des zweiten Abschnitts hätte Ritten-Kapitän Dan Tudin in Konter auf 1:0 stellen können, der Italo-Kanadier scheiterte aber im 1 gegen 1 an Us. Auf der Gegenseite zeichnete sich Tragust in der 33. Minute mit einer unglaublichen Parade gegen Saso Rajsar aus. Kurz darauf musste sich der Goldrainer Schlussmann jedoch erstmals geschlagen geben. Den Pass von Gal Koren verwandelte Ales Music zur Laibacher Führung. Der Topscorer der Slowenen stand kurz darauf erneut im Mittelpunkt, diesmal war ihm jedoch der Pfosten im Weg. Wenig später sorgte Laibach für die Vorentscheidung. Kristjan Cepon bediente Miha Zajc, der in Überzahl auf 2:0 erhöhte. Die Slowenen dominierten das Mitteldrittel, wie auch die 14:3-Schüsse beweisen. Dass das Ergebnis nicht höher ausgefallen ist, verdankt der Italienmeister vor allem Goalie Tragust, der ein bärenstarkes Match spielte.

Im Schlussdrittel hatte Ritten Glück, als Luka Ulamec in der 46. Minute nur die Querlatte traf. Der Italienmeister warf in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, aber der überragende Us zeichnete sich in wenigen Sekunden gleich drei Mal gegen Stefan Quinz aus. Den Schlusspunkt setzte schließlich Doppeltorschütze Music ins leere Tor zum 3:0-Endstand.

 

HK Olimpija – Rittner Buam 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

HK Olimpija: Zan Us (Tilen Spreitzer); Ales Kranjc-Luka Vidmar, Luka Zorzo-David Planko, Mark Cepon-Kristjan Cepon, Ziga Svete-Nik Grahut: Gal Koren-Ales Music-Miha Zajc, Nik Simsic-Saso Rajsar-Gregor Koblar, Zan Jezovsek-Janez Orehek-Anej Kujavec, Luka Ulamec-Martin Bohinc-Aljaz Chvatal
Coach: Jure Vnuk

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); Alexander Brunner-Ivan Tauferer, Patrik Luza-Imants Lescovs, Christoph Vigl-Andreas Lutz; Henrik Eriksson-Simon Kostner-Thomas Spinell, Olegs Sislannikovs-Dan Tudin-Markus Spinell, Stefan Quinz-Tobias Brighenti-Philipp Pechlaner; Manuel Öhler-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Schiedsrichter: Leopold Durchner, Christian Ofner (Christoph Bärnthaler, Konrad Legat)

Tore: 1:0 Ales Music (34.26), 2:0 Miha Zajc (37.41), 3:0 Ales Music (59.28)

Torschüsse: HK Olimpija 44 – Rittner Buam 23

 

AHL, 1. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Montag, 18. März 2019

HK Olimpija – Rittner Buam 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) Serie 1:0
1:0 Ales Music (34.26), 2:0 Miha Zajc (37.41), 3:0 Ales Music (59.28)

Red Bull Juniors – EHC Lustenau 3:2 (2:2, 0:0, 1:0) Serie 1:0
0:1 Mikke Myrrä (2.39), 0:2 Philipp Winzig (7.05), 1:2 Justin Schütz (7.26), 2:2 Oliver Nordberg (15.00), 3:2 Filip Varejcka (41.54)

HC Pustertal – SG Cortina 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) Serie 1:0
1:0 Markus Gander (13.41)

Asiago Hockey – HDD Jesenice 1:2 (0:1, 1:0, 0:1) Serie 0:1
0:1 Gasper Glavic (11.33), 1:1 Mark Naclerio (30.49), 1:2 Jaka Sodja (57.06)

Lehtonen sucht neue Herausforderung – Saavalainen nächstes Jahr neuer Trainer der Rittner

Zwar steht Italienmeister Ritten mitten im Playoff-Viertelfinale der Alps Hockey League gegen Laibach, trotzdem müssen die „Buam“ bereits auf die kommende Saison schauen, denn Head Coach Riku-Petteri Lehtonen wird nach vier sehr erfolgreichen Jahren die „Buam“ verlassen. Sein Nachfolger ist der derzeitige Rittner Assistenztrainer Janne Saavalainen.

Lehtonen wird natürlich noch die AHL-Playoffs mit Ritten beenden. In Klobenstein feierte der Finne zahlreiche Erfolge, gewann in vier Jahren insgesamt sieben Titel: 2016, 2017, 2018 und 2019 kürte er sich viermal in Folge zum Italienmeister, vor drei Saisonen feierte er auch den ersten historischen AHL-Triumph. Außerdem holte er sowohl im Vorjahr als auch in dieser Saison den italienischen Supercup.

Der 48-Jährige aus Turku, der auch Assistenztrainer der italienischen Nationalmannschaft  ist, machte Ritten außerdem international salonfähig und zog mit den „Buam“ in den letzten drei Saisonen zweimal ins Continental-Cup-Finale ein. „Es ist natürlich sehr schade, dass er uns am Ende der Saison verlässt, aber wir akzeptieren Rikus Entscheidung. Nach vier tollen Jahren in Klobenstein sucht er eine neue Herausforderung und wir wünschen ihm natürlich alles Gute“, so der Rittner Sportdirektor Adolf Insam.

Janne Saavalainen neuer Head Coach der Rittner

Der Nachfolger von Lehtonen steht bereits fest. Ab der kommenden Saison wird Lehtonen‘s Assistenztrainer und Landsmann Janne Saavalainen die Rittner coachen. Saavalainen begann seine Karriere als Trainer vor 18 Jahren. Zuerst war er für die Jugendteams des finnischen Erstligisten Kalpa verantwortlich, dann wechselte der 46-Jährige im Jahre 2006 nach Norwegen, wo er die U19-Mannschaft von Furuset übernahm. Nach nur einer Saison zog es ihn zurück nach Kalpa, dann unterschrieb er für zwei Spielzeiten als Head Coach beim U20-Team von TPS. Ab 2010 coachte er für sechs Jahre Tappara, In der Saison 2016-17 trainierte der Finne noch den norwegischen Erstligisten Kongsvinger Knights. Heuer bestritt Saavalainen seine erste Saison als Assistant-Coach bei den „Buam“, nun schenkt ihm die Vereinsführung das Vertrauen als Cheftrainer.

Alles bereit fürs AHL-Viertelfinale: Ritten bei Laibach zu Gast

Am Montag beginnt für Italienmeister Ritten in Slowenien das Playoff-Viertelfinale in der Alps Hockey League. In Laibach kommt es um 19.15 Uhr zum Spitzenduell zwischen den Gastgebern und dem Vize-Meister aus Klobenstein.

In der slowenischen Hauptstadt laufen die letzten Vorbereitungen für den bevorstehenden Viertelfinalauftakt. Ein makelloser Auftritt der Lehtonen-Truppe wird von Nöten sein, um Laibach morgen in die Schranken zu weisen. Die Slowenen, die am Freitag Ritten gepickt haben, zählen zum engsten Favoritenkreis im Rennen um den AHL-Titel. Laibach beendete den Grunddurchgang auf Platz 2 hinter Pustertal und hat seit dem 18. November 2018 nur zwei von 24 Spielen verloren. Maßgeblichen Anteil daran haben die drei Stürmer Ales Music, Gal Koren und Zan Jezovsek, die es heuer auf 46, 45 bzw. 43 Scorerpunkte brachten. Außerdem stellt Laibach mit 85 Gegentreffern die zweitbeste Abwehr der Liga hinter Pustertal. „Laibach ist ein sehr starker Gegner, es ist die Mannschaft, gegen die wir uns im Grunddurchgang am Schwersten getan haben. Im Playoff geht aber wieder alles von vorne los, wir gehen mit großer Motivation in diese Viertelfinal-Serie und werden natürlich alles geben. Laibach hat große, schnelle und vor allem technisch sehr starke Spieler mit vier kompakten Linien. Wir können aber ohne Druck spielen und schauen von Spiel zu Spiel“, erklärt Rittens Sportdirektor Adolf Insam.

Ritten und Laibach im Vergleich

Die „Buam“ und die Slowenen sind in dieser Saison zwei Mal aufeinandergetroffen. In beiden Partien behielten die grünen „Drachen“ die Oberhand. Sowohl in Slowenien als auch in Klobenstein bezwang Laibach die Lehtonen-Truppe jeweils mit 5:1-Toren. Anders als im Pre-Playoff, wird diese Serie im „Best-of-seven“-Modus entschieden, d.h. es werden vier Siege zum Aufstieg ins Halbfinale benötigt. Italienmeister Ritten muss morgen erneut auf die Dauerverletzten Alex Frei, Kevin Fink und Julian Kostner verzichten, die heuer nicht mehr spielen werden.

 

AHL, 1. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Montag, 18. März 2019

19.15 Uhr: HK Olimpija – Rittner Buam
19.15 Uhr: Red Bull Juniors – EHC Lustenau
20.00 Uhr: HC Pustertal – SG Cortina
20.30 Uhr: Asiago Hockey – HDD Jesenice

Playoff-Viertelfinale: Ritten trifft auf Laibach

Am Freitagnachmittag fand der Playoff-Pick bzw. die Wahl der Viertelfinalgegner der Top 3-Mannschaften der Alps Hockey League statt. Vize-Meister Ritten trifft dabei auf den slowenischen Topverein aus Laibach.

Die drei Erstplatzierten Mannschaften der Regular Season durften heute Nachmittag bei einer Telefonkonferenz ihre Viertelfinalgegner auswählen. Der Sieger des Grunddurchganges, HC Pustertal, hat sich für Cortina entschieden, Laibach hat gleich danach Ritten gewählt und Salzburg spielt gegen Lustenau. Der Viertplatzierte Asiago hatte kein Wahlrecht und bekam Jesenice zugelost. Die „Buam“ hatten nach dem gestrigen 7:3-Erfolg im Pre-Playoff gegen Kitzbühel das Playoff-Viertelfinalticket gelöst.

Ritten trifft somit auf einen sehr unangenehmen Gegner wie Laibach. Die Slowenen beendeten den Grunddurchgang auf Rang 2 in der Tabelle und sind ganz heißer Titelkandidat. Heuer trafen die „Buam“ und Laibach zwei Mal in der Regular Season aufeinander, wobei sich die Slowenen sowohl zu Hause als auch in Klobenstein mit 5:1-Toren durchsetzen konnten.

Das Viertelfinale wird im Best-of-seven-Modus ausgetragen, weiter kommt die Mannschaft, die als erste vier Siege holt. Spiel 1 steht bereits am Montag, 18. März auf dem Programm, gespielt wird viermal in der Woche.

 

Alps Hockey League, Viertelfinal-Paarungen (Best-of-seven)

18., 20., 22., 24., eventuell 26., 28. und 30. März 2019

HC Pustertal – SG Cortina
HK Olimpija – Rittner Buam
Red Bull Juniors – EHC Lustenau
Asiago Hockey – HDD Jesenice

Ritten steht im Playoff-Viertelfinale

Der zweite Sieg im zweiten Pre-Playoff-Match gegen Kitzbühel hat den Rittner Buam in der Alps Hockey League den vorzeitigen Einzug ins Playoff-Viertelfinale gebracht. Der Italienmeister setzte sich am Donnerstagabend auswärts mit 7:3-Toren gegen die Tiroler durch und wartet nun auf seinen Viertelfinalgegner.

Dieser wird schon am morgigen Freitag ausgelost, da heute auch Jesenice, Cortina und Lustenau das Viertelfinalticket lösten. Grunddurchgangsieger Pustertal hat das erste Pick-Recht, vor Laibach und Salzburg. Die vierte gesetzte Mannschaft ist Titelverteidiger Asiago. Die Lehtonen-Truppe wird am kommenden Montag, 18. März in Spiel 1 auf jeden Fall auswärts antreten müssen.

Ritten erwischte heute Abend den besseren Start und ging nach 9.11 Minuten in Führung. Als Andreas Marthinsen auf der Strafbank saß, war es der ehemalige „Adler“ Henrik Eriksson, der auf Zuspiel von Thomas Spinell auf 1:0 stellte. Die Tiroler hatten aber prompt eine Antwort parat: Adam Havlik glich, ebenfalls in Überzahl, zum 1:1 aus. Damit aber nicht genug, denn in der 14.29 Minute drehte Verteidiger David Lidström das Match und brachte Kitzbühel erstmals in Front. Bei diesem Zwischenstand blieb es auch nach den ersten 20 Spielminuten.

Im Mitteldrittel waren knapp vier Minuten gespielt, als Thomas Spinell mit seinem 13. Saisontor den 2:2-Ausgleichstreffer erzielte. Danach kamen sowohl Kitzbühel als auch Ritten zu Torchancen, jedoch war immer wieder bei Thomas Tragust bzw. Paul Mocher Endstation. Die Partie musste somit im letzten Drittel entschieden werden.

Dort schoss Tomas Rousek die „Adler“ nach gerade einmal 15 Sekunden erneut in Führung, der Italienmeister glich aber praktisch im Gegenzug mit Tobias Brighenti zum 3:3 aus. Für den Verteidiger, der aufgrund des Ausfalles von Julian Kostner als Center eingesetzt wird, war es Meisterschaftstreffer Nummer 2. Die „Buam“ waren jetzt klar das aktivere Team und durften zehn Minuten vor der Schlusssirene zum vierten Mal jubeln. Stefan Quinz bediente Philipp Pechlaner, der Kitzbühel-Goalie Mocher zum 4:3 das Nachsehen gab. Keine zwei Minuten später machte die Lehtonen-Truppe den Sack zu: Kapitän Dan Tudin erzielte das 5:3. Den Schlusspunkt setzten die beiden ehemaligen Kitzbühel-Spieler Olegs Sislannikovs und Eriksson, die zwei Mal ins leere Tor zum 7:3-Endstraf trafen.

 

EC Kitzbühel – Rittner Buam 3:7 (2:1, 0:1, 1:5)

EC Kitzbühel: Paul Mocher (Tobias Chadim); David Lidström-Adam Havlik, Gert Karitnig-Andreas Marthinsen, Mario Ebner-Lukas Jaunegg, Leonardo Ewald; Henrik Hochfilzer-Peter Lenes-Tomas Rousek, Patrick Bolterle-Friedrich Schröder-Kevin Wirl, Niclas Maurer-Manuel Rosenlechner-Thomas Mader, Daniel Vojta-Florian Eder-Luis Ludin
Coach: Tomas Martinec

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); Alexander Brunner-Ivan Tauferer, Patrik Luza-Imants Lescovs, Christoph Vigl-Andreas Lutz; Henrik Eriksson-Simon Kostner-Thomas Spinell, Olegs Sislannikovs-Dan Tudin-Markus Spinell, Stefan Quinz-Tobias Brighenti-Philipp Pechlaner; Manuel Öhler-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Schiedsrichter: Leopold Durchner, Patrick Fichtner (Anze Bergant, Tadej Snoj)

Tore: 0:1 Henrik Eriksson (9.11), 1:1 Adam Havlik (12.50), 2:1 David Lidström (14.29), 2:2 Thomas Spinell (23.56), 3:2 Tomas Rousek (40.15), 3:3 Tobias Brighenti (42.28), 3:4 Philipp Pechlaner (50.17), 3:5 Dan Tudin (52.21), 3:6 Olegs Sislannikovs (57.27), 3:7 Henrik Eriksson (58.53)

Torschüsse: EC Kitzbühel 37 – Rittner Buam 36

 

AHL, 2. Spiel Pre-Playoff (best of three) – Donnerstag, 14. März 2019

EC Kitzbühel – Rittner Buam 3:7 (2:1, 0:1, 1:5) Ritten gewinnt Serie mit 2:0
0:1 Henrik Eriksson (9.11), 1:1 Adam Havlik (12.50), 2:1 David Lidström (14.29), 2:2 Thomas Spinell (23.56), 3:2 Tomas Rousek (40.15), 3:3 Tobias Brighenti (42.28), 3:4 Philipp Pechlaner (50.17), 3:5 Dan Tudin (52.21), 3:6 Olegs Sislannikovs (57.27), 3:7 Henrik Eriksson (58.53)

Wipptal Broncos – HDD Jesenice 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) Jesenice gewinnt Serie mit 2:0
0:1 Gasper Sersen (27.14), 0:2 Tadej Cimzar (37.07), 0:3 Tadej Cimzar (58.01)

SG Cortina – VEU Feldkirch 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) Cortina gewinnt Serie mit 2:0
1:0 Mathieu Ayotte (6.29), 2:0 Devin Di Diomete (31.20), 3:0 Daniel Stumpf (37.42), 3:1 Kevin Puschnik (51.05), 4:1 Daniel Stumpf (57.19)

HC Gherdeina – EHC Lustenau 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) Lustenau gewinnt Serie mit 2:0
0:1 Marc-Olivier Vallerand (9.37), 0:2 Chris D’Alvise (37.29), 1:2 Colin Long (43.41)

Ebenfalls im Viertelfinale: HC Pustertal, Laibach, Red Bull Juniors, Asiago Hockey

Ritten kann in Kitzbühel alles klarmachen

Am Donnerstagabend geht in Tirol das zweite Pre-Playoff-Spiel zwischen Kitzbühel und Italienmeister Ritten über die Bühne. Die „Buam“ führen in der Best-of-three-Serie mit 1:0 und haben somit den ersten „Matchpuck“ zur Verfügung, um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale der Alps Hockey League unter Dach und Fach zu bringen.

Der Pre-Playoff-Auftakt verlief für die Lehtonen-Truppe ganz nach Wunsch. Gestern Abend setzten sich die Rittner in Klobenstein gegen die „Adler“ souverän mit 6:0-Toren durch. Ritten dominierte das Match von Beginn an und lag bereits nach einer knappen Viertelstunde mit 3:0 vorne. Im Sportpark Kitzbühel genügt den Rittner morgen ein zweiter Sieg zum Weiterkommen. Der Italienmeister geht als haushoher Favorit ins Match, auch weil er gegen Kitzbühel in dieser Saison immer sechs Mal getroffen hat. Im Grunddurchgang setzten sich die „Buam“ jeweils mit 6:2-Toren durch. Gestern glänzten vor allem der Paradeblock der Rittner sowie Goalie Thomas Tragust. Der Grödner Simon Kostner (2 Tore und 1 Assist), der Schwede Henrik Eriksson (1 Tor, 2 Assist) und Vorlagengeber Thomas Spinell (2 Assist) brachten es auf acht Punkte. Auch Schlussmann Tragust zeigte eine solide Leistung: Der Goldrainer Goalie parierte alle 22 Schüsse und feierte somit bereits sein siebtes Shutout in der laufenden Meisterschaft, das zweite in Serie. Spielbeginn in Österreich ist 20.00 Uhr.

 

AHL, 2. Spiel Pre-Playoff (best of three) – Donnerstag, 14. März 2019

20.00 Uhr: EC Kitzbühel – Rittner Buam (Serie 0:1)
20.00 Uhr: Wipptal Broncos – HDD Jesenice (Serie 0:1)
20.30 Uhr: SG Cortina – VEU Feldkirch (Serie 1:0)
20.30 Uhr: HC Gherdeina – EHC Lustenau (Serie 0:1)

Bereits fix im Viertelfinale: HC Pustertal, Laibach, Red Bull Juniors, Asiago Hockey

6:0-Heimsieg: Ritten vor Sprung ins Playoff-Viertelfinale

Die Rittner Buam sind mit einem Heimsieg ins Pre-Playoff der Alps Hockey League gestartet. Der Italienmeister setzte sich am Dienstagabend in Klobenstein vor 300 Zuschauern im Auftaktmatch gegen Kitzbühel mühelos mit 6:0-Toren durch.

Somit genügt der Lehtonen-Truppe am Donnerstag in Tirol ein Sieg, um die Best-of-three-Serie vorzeitig für sich zu entscheiden und den Sprung ins Playoff-Viertelfinale zu schaffen.

Die stark dezimierten Rittner gingen nach 6.36 Minuten praktisch mit der ersten Torchance in Führung. Henrik Eriksson bediente Sturmpartner Simon Kostner, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Für den Grödner Angreifer war es das 14. Meisterschaftstor. In der 12. Minute hätte der Schwede Henrik Eriksson, der im Vorjahr noch für Kitzbühel spielte, in Unterzahl auf 2:0 erhöhen können, verfehlte aber das Tor aus aussichtsreicher Position. Nach einer knappen Viertelstunde fiel dann der zweite Treffer der „Buam“. Adam Giacomuzzi bezwang Adler-Goalie Paul Mocher mit einem satten Schuss zum 2:0. Nicht einmal 60 Sekunden später machten die Hausherren den Sack zu. Diesmal war es Eriksson, der das Ergebnis auf 3:0 erhöhte. Von den harmlosen Gästen war im ersten Drittel nichts zu sehen, so blieb es nach 20 Minuten bei der klaren Führung der „Buam“.

Im Mitteldrittel schraubte Ritten einen Gang zurück. Die größte Chance hatte Olegs Sislannikovs im Konter, verstolperte sie aber vor Mocher. Wenig später machte es Stefan Quinz besser und zirkelte die Scheibe ins linke Kreuzeck zum 4:0.

Zu Beginn des letzten Spielabschnittes trug sich auch Alexander Eisath mit einem tollen Backhandtreffer in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt in dieser von Ritten dominierten Partie setzte Doppeltorschütze Kostner, der mit einem präzisen Schuss den 6:0-Endstand besorgte. Grund zu feiern hatte auch Goalie Thomas Tragust, der heute sein siebtes Shutout in dieser Saison, das zweite in Folge, feiern konnte.

 

Rittner Buam – EC Kitzbühel 6:0 (3:0, 1:0, 2:0)

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); Alexander Brunner-Ivan Tauferer, Patrik Luza-Imants Lescovs, Christoph Vigl-Andreas Lutz, Michael Lang; Henrik Eriksson-Simon Kostner-Thomas Spinell, Olegs Sislannikovs-Dan Tudin-Markus Spinell, Stefan Quinz-Tobias Brighenti-Philipp Pechlaner; Manuel Öhler-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

EC Kitzbühel: Paul Mocher (Tobias Chadim); Mario Ebner-Andreas Marthinsen, David Lidström-Niclas Maurer, Gert Karitnig-Daniel Vojta; Tomas Rousek-Manuel Rosenlechner-Thomas Mader, Henrik Hochfilzer-Peter Lenes-Adam Havlik, Patrick Bolterle-Friedrich Schröder-Kevin Wirl, Leonardo Ewald-Florian Eder-Luis Ludin
Coach: Tomas Martinec

Schiedsrichter: Alex Lazzeri, Matthias Ruetz (Matthias Cristeli, Daniel Rinker)

Tore: 1:0 Simon Kostner (6.36), 2:0 Adam Giacomuzzi (14.33), 3:0 Henrik Eriksson (15.27), 4:0 Stefan Quinz (34.32), 5:0 Alexander Eisath (42.37), 6:0 Simon Kostner (58.00)

Torschüsse: Rittner Buam 35 – EC Kitzbühel 22

 

AHL, 1. Spiel Pre-Playoff (best of three) – Dienstag, 12. März 2019

Rittner Buam – EC Kitzbühel 6:0 (3:0, 1:0, 2:0) Serie 1:0
1:0 Simon Kostner (6.36), 2:0 Adam Giacomuzzi (14.33), 3:0 Henrik Eriksson (15.27), 4:0 Stefan Quinz (34.32), 5:0 Alexander Eisath (42.37), 6:0 Simon Kostner (58.00)

EHC Lustenau – HC Gherdeina 6:3 (1:2, 2:1, 3:0) Serie 1:0
0:1 Andreas Vinatzer (3.26), 1:1 Marc-Olivier Vallerand (5.38), 1:2 Ivan Demetz (18.25), 1:3 Gabriel Vinatzer (31.34), 2:3 Marc-Olivier Vallerand (35.28), 3:3 Marc-Olivier Vallerand (37.43), 4:3 Philip Putnik (45.41), 5:3 Maximilian Wilfan (49.53), 6:3 Philip Putnik (58.51)

VEU Feldkirch – SG Cortina 2:4 (1:1, 1:1, 0:2) Serie 0:1
1:0 Steven Birnstill (6.17), 1:1 Noah Lacedelli (8.31), 1:2 Luca Barnabo (21.09), 2:2 Christian Jennes (31.15), 2:3 Ronny De Zanna (51.39), 2:4 Francesco Adami (59.34)

HDD Jesenice – Wipptal Broncos 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) Serie 1:0
1:0 Miha Brus (51.05), 2:0 Luka Kalan (56.05), 3:0 Luka Kalan (59.38)

 

Bereits fix im Viertelfinale: HC Pustertal, Laibach, Red Bull Juniors, Asiago Hockey