Alex Frei bleibt auf dem Ritten

Gute Nachrichten für alle Ritten-Fans. Der Italienmeister hat den Vertrag mit der Kalterer Tormaschine Alex Frei um eine weitere Saison verlängert.

Frei bleibt weiterhin ein „Bua“. Lange stand ein dickes Fragezeichen hinter dem Verbleib des Kalterer Angreifers, jetzt sind die Würfel gefallen. Der 26-jährige Torgarant geht heuer somit in seine sechste Saison mit den Rittnern. 2012 spielte er bereits für die „Buam“, verletzte sich aber gleich zweimal am Kopf und kam deshalb nur zu 34 Teil-Einsätzen. Das Jahr darauf musste er wegen der Verletzungen sogar die gesamte Saison pausieren. Nach einer Saison bei Kaltern (Grunddurchgang) und Mailand (Play-Off), kehrte er vor vier Jahren nach Klobenstein zurück und wurde mit den Rittnern Italienmeister. Der Überetscher hat bisher 241 Spiele für die „Buam“ bestritten und dabei 185 Punkte erzielt. Allein in 101 AHL-Partien kam der Linksschütze auf unglaubliche 114 Scorerpunkte (67 Tore und 47 Assist). Heuer war Frei einmal mehr der torgefährlichste Angreifer der Rittner: In 41 Saisonspielen erzielte der Stürmer, der vorwiegend in der zweiten und dritten Linie agierte, 33 Tore und steuerte 27 weitere Treffer bei. Niemand hat bei Ritten so oft gepunktet wie Frei. Im Kampf um den MVP-Titel der Alps Hockey League belegte Frei Rang 5.

„Ich bin sehr glücklich und freue mich, auch im kommenden Winter wieder in Klobenstein zu spielen. Mittlerweile ist Ritten meine zweite Heimat“, so Frei. Der Kalterer hat auch schon klare Saisonziele vor Augen. „Wir wollen natürlich den Italienmeistertitel verteidigen und auch in der AHL ganz vorne mitmischen. Was mich angeht, möchte ich heuer noch mehr Verantwortung im Team übernehmen und vor allem für unsere jungen Spieler ein Vorbild sein. Ich glaube, dass ich ihnen weiterhelfen kann. Wir haben letztes Jahr einen großen Schritt gewagt und viele Nachwuchsspieler ins Team integriert, das war in meinen Augen ein voller Erfolg. Diese Philosophie, einheimischen Spielern eine Chance zu geben, sollte jeder Verein haben“, so Rittens Nummer 21.

Nächste Verpflichtung: Marco Marzolini wird ein „Bua“

Nach der Verpflichtung von Goalie Kevin Lindskoug hat Italienmeister Ritten den nächsten Spieler nach Klobenstein geholt. Verteidiger Marco Marzolini vom HC Fassa steht Coach Saavalainen ab sofort zur Verfügung.

Der 22-jährige Abwehrspieler aus Cavalese warf sich acht Jahre das Leibchen der „Falcons“ über. Von 2011 bis 2014 stand er bei der U16- und U18-Jugendmannschaft im Einsatz, wobei er schon in der Saison 2013-14 im Alter von 16 Jahren in der ersten Mannschaft debütierte. Seit 2014 ist Marzolini fixer Bestandteil der Kampfmannschaft. Obwohl der Italiener erst im Jänner seinen 22. Geburtstag feierte, hat er bereits 204 Spiele für Fassa bestritten, wobei der 1,76 m große Verteidiger auf 25 Scorerpunkte kam. Heuer gelang dem technisch stark versierten Abwehrspieler der Durchbruch: In 40 AHL-Spielen steuerte er 12 Treffer bei und erzielte selbst sechs Tore. Hinter Channing Bresciani (21) war Marzolini Fassas zweitbester defensiver Punktesammler. Seit 2017 ist der Linksschütze auch Teil des italienischen Nationalkaders.

In drei AHL-Saisonen stand Marzolini zehn Mal gegen Ritten auf dem Eis. Am 2. Jänner 2018 erzielte er bei der 2:5-Niederlage seiner Mannschaft das zwischenzeitliche 2:3.

Fünf Jugendspieler für Saavalainen

Ritten will heuer wieder kräftig auf seine Jugendspieler setzen. Coach Janne Saavalainen stehen auch in dieser Saison wieder diverse, sehr talentierte Eigengewächse zur Verfügung. Neben den beiden Verteidigern Alexander Brunner (Jahrgang 2001) und Michael Lang (2000), bekommen auch wieder die drei Stürmer Manuel Öhler (2001), Adam Giacomuzzi und Jakob Prast (beide 2002) ihre Chance in der ersten Mannschaft. Bereits im Vorjahr konnten sich alle fünf Nachwuchstalente bei den „Buam“ beweisen. Außerdem werden alle Jugendspieler, sofern sie Saavalainen in der AHL nicht benötigt, weiterhin in der Junioren-Mannschaft spielen.

 

Der vorläufige Kader der Rittner Buam 2019-20

Tormänner
Kevin Lindskoug (SWE)
Hannes Treibenreif

Verteidiger
Andreas Lutz
Christoph Vigl
Radovan Gabri
Marco Marzolini
Alexander Brunner
Michael Lang

Stürmer
Dan Tudin
Alexander Eisath
Simon Kostner
Thomas Spinell
Markus Spinell
Julian Kostner
Stefan Quinz
Philipp Pechlaner
Manuel Öhler
Adam Giacomuzzi
Jakob Prast

Trainer
Janne Saavalainen
Jori Kokkonen (Assistenzcoach)

Drei Eigengewächse spielen weiterhin für Ritten

Die Kaderplanung bei Italienmeister Ritten geht weiter. Am Donnerstag hat die Vereinsführung die Verträge mit den drei Stürmern Julian Kostner, Stefan Quinz und Philipp Pechlaner um ein weiteres Jahr verlängert.

Julian Kostner (1,76 m x 74 kg) ist 25 Jahre alt. Er wird seine achte Saison in Klobenstein bestreiten. Mit Ritten hat er 2017 die AHL gewonnen, ist schon fünfmal Italienmeister geworden (2014, 2016, 2017, 2018 und 2019), hat zweimal den Italienpokal (2014 und 2015) und zweimal den Supercup (2018 und 2019) geholt. Außerdem kürte er sich in der Saison 2012-13 zum U20-Italienmeister. In 145 AHL-Spielen brachte es Kostner auf 57 Scorerpunkte (24 Tore und 33 Assist). In der Serie A erzielte er hingegen in 176 Spielen 19 Tore und 19 Assist. Kostner hat sich Anfang März einen Kreuzbandverletzung im Knie zugezogen, mittlerweile ist er schon wieder fit.

In der kommenden Saison wird auch Stefan Quinz wieder fixer Bestandteil des Rittner Angriffes sein. Der Stürmer aus dem Hochplateau kehrt im vorigen Sommer nach sieben Jahren zurück nach Klobenstein. Den 22-jährige Linksschützen, der in seiner Jugend immer bei Ritten spielte, zog es 2011 in die U18-Mannschaft von Sterzing. Nach nur einem Jahr schaffte der 1,85 große Stürmer den Sprung in die OEMHL-Jugendliga nach Kanada, wo er von den Mavericks Minor Midget unter Vertrag genommen wurde. In drei Saisonen brachte es Quinz auf 85 Einsätze und erzielte dabei 68 Punkte (38 Tore und 30 Assist). 2015 erfolgte der Wechsel in die USA, wo er für die Boston Jr. Bandits in der amerikanischen Jugendliga EHL auflief. Drei Saisonen seiner noch jungen Karriere verbrachte er an der Ostküste der Vereinigten Staaten. 142 Spiele sowie 70 Punkte waren die stolze Bilanz von Quinz. Im Vorjahr wagte der Rittner den Sprung zurück zum Italienmeister: Quinz wusste sofort zu überzeugen und kam in 58 Einsätzen auf 21 Scorerpunkte (11 Tore, 10 Assist).

Auch Eigengewächs Philipp Pechlaner wurde für die Saison 2019-20 bestätigt. Der 20-jährige Angreifer, der bereits vor drei Jahren im Rittner Dress debütierte, kam im Vorjahr auf 56 Pflichtspiele und erzielte dabei vier Tore, zwei davon im Playoff gegen Kitzbühel und dem späteren Meister Laibach.

 

Der vorläufige Kader der Rittner Buam 2019-20

Tormänner
Kevin Lindskoug (SWE)
Hannes Treibenreif

Verteidiger
Andreas Lutz
Christoph Vigl
Radovan Gabri

Stürmer
Dan Tudin
Alexander Eisath
Simon Kostner
Thomas Spinell
Markus Spinell
Julian Kostner
Stefan Quinz
Philipp Pechlaner

Trainer
Janne Saavalainen
Jori Kokkonen (Assistenzcoach)

Ritten verlängert mit fünf einheimischen Stürmern

Nächste Bestätigungen im Hause Ritten: Die „Buam“ haben am Mittwoch die Verträge mit den einheimischen Stürmern Dan Tudin, Alexander Eisath, Simon Kostner sowie den beiden Spinell-Brüder Thomas und Markus verlängert.

Der Italo-kanadische Stürmer und Kapitän Dan Tudin bleibt auch im kommenden Winter ein Rittner. Tudin, der am 3. August seinen 41. Geburtstag feiert, geht bereits in seinen 14. Saison in Klobenstein. Der Center spielt seit der Saison 2006-07 in Klobenstein und hat bisher für die Rittner in 691 Pflichtspielen insgesamt 715 Scorerpunkte (322 Tore und 393 Assist) erzielt. Tudin ist somit auch der erfolgreichste Punktesammler und Torschütze in der Vereinsgeschichte der Rittner. Tudin war bei allen großen Siegen der Rittner dabei. 2014, 2016, 2017, 2018 und heuer kürte er sich mit den „Buam“ zum Italienmeister, gewann dreimal den Italienpokal (2010, 2014, 2015), viermal den Supercup (2010, 2011, 2018, 2019) sowie vor drei Saisonen die AHL. Im Vorjahr trug er mit stolzen 53 Punkten wesentlich zum „Double“ seiner Mannschaft bei.

Der Stürmer aus Ontario begann seine Karriere in den kanadischen Jugend-Eishockeyligen und bestritt in Nordamerika auch drei Saisonen in der ECHL: Zuerst mit den Colombus Cottonmouths (2003/2004), dann mit den Las Vegas Wranglers (von 2004 bis 2006 mit fünf Einsätzen in der AHL). In der ECHL kann Tudin 172 Punkte in 209 gespielten Partien vorweisen. 2006 zog es ich nach Europa. Von 2012 bis 2016 stand der Wahl-Rittner (er ist mit einer Rittnerin verheiratet) auch immer im Aufgebot des italienischen WM-Teams.

Der 32-Jährige Alexander Eisath hat auf dem Ritten auch schon elf Meisterschaften gespielt, die ersten drei von 2002 bis 2005 und die letzten acht seit 2011. 2005 wechselte er von Ritten zuerst zu den Northern Cyclones in die AtJHL und dann zum Salem State College Team in die NCAA III. Vor acht Jahren kehrte er auf den Ritten zurück. In 471 Matches steuerte Eisath für Ritten insgesamt 88 Punkte (33 Tore und 55 Assist).

Der 28-jährige Grödner Simon Kostner kam vor sechs Jahren von Fassa zu den Rittner Buam. In fünf Saisonen in Klobenstein brachte er es in 298 Meisterschaftsspielen auf insgesamt 227 Scorerpunkte. Kostner ist in den Jugendmannschaften des HC Gherdeina groß geworden. Bereits 2006 zog es ihn ins Ausland. Zwei Jahre lang spielte er in Mannheim in der deutschen U18-Meisterschaft DNL. Mit den Jungadlern gewann er 2007/08 auch den DNL-Meistertitel. 2008 wechselte er nach Finnland, wo er insgesamt fünf Saisonen blieb. Nach drei Jahren in der Junior A SM-liiga, feierte er 2011 sein Debüt in der Mestis. In dieser Meisterschaft erzielte Kostner 28 Punkte in 81 Spielen. Zwei Jahre später, 2013 kam er mit JYP auch auf vier Einsätze in der Liiga. Kostner ist seit 2012 auch fixer Bestandteil der italienischen Nationalmannschaft.

Thomas Spinell bleibt ebenfalls weiterhin ein „Bua“. Der 28-jährige Rittner geht heuer, gleich wie Eisath, in seine elfte Saison mit der ersten Mannschaft. Der Stürmer feierte 2009 sein Serie A-Debüt. Mit Ritten kam Spinell bisher auf 506 Einsätze und brachte es dabei auf 270 Punkte (98 Tore). Heuer sammelte Rittens Nummer 94 gleich 55 Scorerpunkte, so viele erzielte er noch nie in einer Saison. Spinell ist in Klobenstein ein Erfolgsgarant, denn er hat mit den „Buam“ schon 13 Titel geholt: Fünfmal die Meisterschaft (2014, 2016, 2017, 2018 und 2019), viermal den Supercup (2009, 2010, 2018, 2019), dreimal den Italienpokal (2010, 2014 und 2015) sowie den ersten, historischen AHL-Titel 2017.

Für den jüngeren Bruder Markus Spinell, der in einem Monat 22 Jahre alt wird und somit einer der jüngsten Spieler des Kaders ist, beginnt die sechste Saison mit der ersten Mannschaft der „Buam“. Das Eigengewächs brachte es bislang in 252 Spielen auf 111 Punkte (44 Tore und 67 Assist). Trotz seines jungen Alters, darf sich Spinell schon vierfacher Italienmeister, zweifacher Supercoppa-, Italienpokal- und AHL-Sieger nennen.

 

Der vorläufige Kader der Rittner Buam 2019-20

Tormänner
Kevin Lindskoug
Hannes Treibenreif

Verteidiger
Andreas Lutz
Christoph Vigl
Radovan Gabri

Stürmer
Dan Tudin
Alexander Eisath
Simon Kostner
Thomas Spinell
Markus Spinell

Trainer
Janne Saavalainen
Jori Kokkonen (Assistenzcoach)

Drei Vertragsverlängerungen auf dem Ritten

Der Kader von Italienmeister Ritten nimmt immer konkretere Formen an. Zuerst bestätigten die „Buam“ Coach Janne Saavalainen, dann verpflichteten sie Goalie Kevin Lindskoug. Am Dienstag hat Ritten nun auch die Verträge mit den Verteidiger Andreas Lutz, Christoph Vigl und Radovan Gabri verlängert.

Andreas Lutz geht in seine vierte Saison mit den „Buam“, die dritte in Folge. Der 33-jährige Meraner kam vor drei Jahren nach fünf Saisonen in Pontebba, vier in Mailand und zwei in Asiago zurück nach Klobenstein, wo er bereits in der Saison 2005/06 unter Vertrag stand. Lutz (1,81m x 84 kg) ist bei seinem Stammverein Meran groß geworden. 2002 debütierte der damals 16-Jährige in der Serie A. Drei Jahre später wechselte er auf den Ritten, wo er in 54 Spielen 14 Scorerpunkte erzielte. Von 2006 bis 2011 lief Lutz in Pontebba auf und kam in 167 Liga-Spielen auf insgesamt 89 Punkte. Mit dem Klub aus dem Friaul gewann der ehemalige Nationalspieler 2008 auch den Italienpokal. 2011 folgte der Wechsel nach Mailand: In der Lombardei holte er auf Anhieb den Serie A2-Titel und stieg in die erste Liga auf. Mit Mailand erzielte Lutz in 189 Meisterschaftsspielen beachtliche 177 Punkte (51 Tore). 2015 wechselte der technisch und taktisch starke Verteidiger nach Asiago, wo er prompt den italienischen Supercup gewann. In Klobenstein spielt Lutz seit seiner Rückkehr zwei bärenstarke Saisonen. In 115 Einsätzen brachte er es auf 27 Tore sowie 54 Assist. Allein in der vergangenen Spielzeit kam der Meraner auf 42 Scorerpunkte.

Christoph Vigl ist auf dem Ritten aufgewachsen und hat immer bei den „Buam“ gespielt. Vor sechs Jahren wurde er mit dem U20-Team Italienmeister, ehe er 2016 den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. Vigl hat in seinem Trophäenschrank bereits vier Italienmeistertitel (2016, 2017, 2018 und 2019), zwei Supercups (2018 und 2019) sowie den historischen ersten AHL-Titel 2017. Der 25-jährige Verteidiger kam im Vorjahr auf 59 Einsätze, wobei er sechs Assists verbuchen konnte.

 

Auch Gabri bleibt ein Rittner

Bestätigt wurde auch der gebürtige Slowake Radovan Gabri. Der 181 cm große und 85 kg schwere Linksschütze hat mehrere Jahre in der Jugend von Asiago gespielt und zählt deshalb als Italiener. Der 24-Jährige kam im Vorjahr nach Klobenstein, bestritt dort aber nur vier Meisterschaftsspiele, ehe er sich gegen Gröden das Kreuzband riss und die restliche Saison ausfiel. Gabri ist stark im Zweikampf und besitzt neben einem guten Schuss auch noch großes Potential im Offensivspiel. 2014 feierte er sein Debüt in der Serie A mit Asiago, spielte gleichzeitig auch in der 2. Liga mit Pergine. Das Jahr darauf wechselte er zu Neumarkt, wo er zwei Saisonen blieb. Im ersten Jahr bei den Unterlandler erzielte er in 35 Zweit-Liga-Spielen 30 Punkte (4 Tore und 26 Assist), während er in der zweiten Saison in der AllpsHL in 40 Meisterschaftsspielen auf 15 Punkte (3 Tore und 12 Assist) kam. Vor zwei Jahren verteidigte Gabri in Sterzing. In 43 Einsätzen in der AHL erzielte er 17 Punkte (3 Tore und 14 Assist). Insgesamt 146 Strafminuten in den letzten drei Saisonen zeigen, dass er kein Kind von Traurigkeit ist.

Kevin Lindskoug ist die neue Nummer 1 auf dem Ritten

Nach der Bestätigung von Coach Janne Saavalainen und der Verpflichtung von Vize-Trainer Jori Kokkonen, haben die Rittner Buam am Montag erstmals in dieser „Preseason“ auf dem Spielertransfermarkt zugeschlagen. Der Schwede Kevin Lindskoug ist die neue Nummer 1 in Klobenstein.

Goalie Thomas Tragust wird den Italienmeister hingegen nach einer sehr erfolgreichen Saison wieder verlassen. Der 26-jährige Schwede Lindskoug ist auf dem Ritten kein Unbekannter. Im Vorjahr stand er noch beim polnischen Meister GKS Katowice unter Vertrag, mit dem er das Halbfinale des Continental Cups gegen die „Buam“ spielte. Lindskoug wurde beim 4:0-Sieg seiner Mannschaft sogar zum „Man of the Match“ gewählt. Der 1,80 m große Schlussmann begann seine Karriere bei Malmö Redhawks, ehe er 2008 ligaintern zu Rögle BK wechselte. Bis 2011 spielte er im Juniorenteam, bevor er 2012 in die USA zu den Muskegon Lumberjacks wechselte. Nach einer starken Saison, in der Lindskoug zum Torhüter des Jahres gewählt wurde, kehrte er nach Schweden zu Rögle zurück, wo er 2013-14 auch sein Debüt mit der ersten Mannschaft feierten. Wiederum nur ein Jahr später unterschrieb der Goalie bei Ligakonkurrent IF Björklöven, für den er in zwei Saisonen 88 Spiele bestritt.

2016-17 wechselte Lindskoug zum weißrussischen Team Shakhter Soligorsk in der Hoffnung, dort den Sprung in die russische KHL zu schaffen. Mit den Weißrussen feierte er zwar sein Debüt auf internationaler Ebene im Continental Cup, für die KHL reichte es aber doch nicht. So wechselte er nach nur einer Saison zum dänischen Klub Rungsted Seier Capital. Auch hier stand der 84 kg schwere Schwede mit seinem Verein im Continental Cup im Einsatz. Lindskoug gilt als sehr erfahrener Schlussmann, der mittlerweile drei Saisonen hintereinander auf internationaler Bühne gespielt hat. Jetzt will er sich auch auf dem Ritten beweisen.

 

Goalie Treibenreif bestätigt

Torhüter Hannes Treibenreif wird auch in der kommenden Saison in Klobenstein spielen. Der 21-jährige Rittner sammelte bereits in den letzten beiden Jahren in der AHL Spielpraxis. Treibenreif kam in der abgelaufenen Spielzeit auf fünf Einsätze. Auch die 92,3% der gehaltenen Schüsse machen ihn zu einen der stärksten lokalen Backups der Liga. Heuer will man Treibenreif wieder genügend Spielpraxis geben.

Ritten startet mit Saavalainen in die Saison – Kokkonen neuer Assistenzcoach

Fünf Wochen nach dem AHL-Viertelfinalaus gegen Laibach ist Italienmeister Ritten bereits eifrig an der Kaderplanung. Wie schon seit einem Monat bekannt, werden die „Buam“ die Saison 2019-20 mit dem finnischen Head Coach Janne Saavalainen starten. Sein Landsmann Jori Kokkonen wird neuer Assistenztrainer.

Saavalainen übernimmt den Posten von Riku-Petteri Lehtonen, der eine neue Herausforderung suchte und beim dänischen Erstligisten Rodovre Mighty Bulls fündig wurde. In Klobenstein feierte Lehtonen zahlreiche Erfolge, gewann in vier Jahren insgesamt sieben Titel: 2016, 2017, 2018 und 2019 kürte er sich viermal in Folge zum Italienmeister, vor drei Saisonen feierte er auch den ersten historischen AHL-Triumph. Außerdem holte er sowohl vor zwei Jahren sowie in der abgelaufenen Spielzeit den italienischen Supercup. Lehtonen machte Ritten auch international salonfähig und zog mit den „Buam“ in den letzten drei Saisonen zweimal ins Continental-Cup-Finale ein.

Der Nachfolger von Lehtonen stand bereits seit der Playoff-Viertelfinalserie gegen Laibach fest. Nun hat sein Landsmann Janne Saavalainen an der Rittner Seitenbande das Sagen. Der Finne begann seine Karriere als Trainer vor 18 Jahren. Zuerst war er für die Jugendteams des finnischen Erstligisten Kalpa verantwortlich, dann wechselte der 46-Jährige im Jahre 2006 nach Norwegen, wo er die U19-Mannschaft von Furuset übernahm. Nach nur einer Saison zog es ihn zurück nach Kalpa, dann unterschrieb er für zwei Spielzeiten als Head Coach beim U20-Team von TPS. Ab 2010 coachte er für sechs Jahre Tappara, In der Saison 2016-17 trainierte der Finne noch den norwegischen Erstligisten Kongsvinger Knights. Im Vorjahr bestritt Saavalainen seine erste Saison als Assistant-Coach bei den „Buam“, heuer schenkt ihm die Vereinsführung auch das Vertrauen als Cheftrainer.

 

Jori Kokkonen neuer Assistenztrainer

Als Assistenztrainer wurde ein weiterer Finne, Jori Kokkonen, angeheuert. Der 44-Jährige aus Savonlinna coachte im Vorjahr noch die Jugendmannschaften des HC Gherdeina. Begonnen hat Kokkonen seine Trainer-Karriere 2005 als Head Coach beim finnischen Verein SaPKo. Nach vier Saisonen wurde er sportlicher Vereinsleiter. Dieses Amt hatte er bis im Vorjahr inne, ehe er bei den Grödner unterschrieb. Jetzt startet Kokkonen seine erste Saison als Assistenztrainer beim Italienmeister. Außerdem werden er und Saavalainen, wie bereits in den vergangenen Jahren, stark mit dem Jugendsektor zusammenarbeiten.

Im Jugendbereich hat sich bei den Rittner nicht viel verändert. Dem finnischen Trainer-Duo stehen neben Stan Holba auch Rückkehrer Jozef Budaj, Herbert Frisch und Raphael Fink zur Verfügung. Zusätzlich wird auch der immer noch aktive Italo-Kanadier Dan Tudin mit den jungen „Buam“ (U9) als Powerskate-Coach arbeiten. Das Konditions- und Fitnesstraining werden in der Vorbereitungsphase Alex Doliana sowie Alexander Eisath übernehmen.

Ritten verabschiedet sich im Viertelfinale gegen Laibach

Italienmeister Ritten scheitert im Playoff-Viertelfinale der Alps Hockey League an Laibach. Die „Buam“ mussten sich am Donnerstagabend in Spiel 6 in Klobenstein den Slowenen knapp mit 1:3-Toren geschlagen geben und verlieren somit die „Best-of-seven“-Serie mit 2:4.

In einer Serie, in der die Rittner als Außenseiter ins Rennen gegangen sind, zeigte der vom Verletzungspech verfolgte Vize-Meister jedoch immer starke Leistungen und bereitete einem Titelanwärter wie Laibach enorme Probleme. Für die Rittner endet somit eine trotzdem sensationelle Saison, in der sie sowohl den Italienmeistertitel als auch den Supercup gewinnen konnten.

Vor Spielbeginn gab es beim Italienmeister gute Neuigkeiten. Alex Frei feierte nämlich sein Comeback. Der Kalterer Torgarant, der sich erst vor etwas mehr als einem Monat den Unterarm gebrochen hat und den Rest der Saison ausfallen sollte, wurde mit Kapitän Dan Tudin und Markus Spinell im zweiten Angriffsblock eingesetzt. Frei war zuletzt erst zwei Mal wieder auf Eis und bekam heute vom Mannschaftsarzt die Spielerlaubnis.

Die Partie begann für die Hausherren aber alles andere als nach Wunsch. Schon nach 6.28 Minuten ging Laibach in Überzahl in Führung. Der Schuss von Luka Zorzo wurde unglücklich von Rittens Stefan Quinz ins eigene Tor gelenkt. Dies war das erste Gegentor im vierten Playoff-Heimspiel für Thomas Tragust. Genau 100 Sekunden später durften die Slowenen erneut jubeln: Ziga Pesut erhöhte mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck auf 2:0. Mit diesem Doppelschlag der „grünen Drachen“ gingen beide Teams auch ins Mitteldrittel.

Im zweiten Spielabschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten, richtig gefährlich war aber keine der beiden Mannschaften. Laibach machte hinten dicht und ließ so gut wie gar nichts zu. Kurz nach dem letzten Seitenwechsel machten es die „Buam“ dann aber wieder spannend. Thomas Spinell fälschte einen Schluss von Simon Kostner zum 1:2 ab. Gleich darauf netzte Bruder Markus Spinell sogar zum 2:2 ein, sein Treffer wurde aber annulliert. Zehn Minuten vor der Schlusssirene sorgten die Slowenen für die Vorentscheidung: Wiederum im Powerplay schob Ziga Svete den Puck zum 3:1 ein. Ritten war geschlagen: Der Vize-Meister konnte das Match nicht mehr drehen und musste sich in einer unglaublich ausgeglichenen Viertelfinalserie mit 2:4 beugen.

 

Rittner Buam – HK Olimpija 1:3 (0:2, 0:0, 1:1)

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); Alexander Brunner-Ivan Tauferer, Patrik Luza-Imants Lescovs, Christoph Vigl-Tobias Brighenti, Manuel Öhler; Henrik Eriksson-Simon Kostner-Thomas Spinell, Alex Frei-Dan Tudin-Markus Spinell, Olegs Sislannikovs-Stefan Quinz-Andreas Lutz, Philipp Pechlaner-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

HK Olimpija: Zan Us (Tilen Spreitzer); Ales Kranjc-Luka Vidmar, Luka Zorko-David Planko, Ziga Svete-Kristjan Cepon, Mark Sever-Mark Cepon; Gal Koren-Ales Music-Ziga Pesut, Zan Jezovsek-Saso Rajsar-Gregor Koblar, Nik Simsic-Janez Orehek-Aljaz Chvatal, Luka Ulamec-Martin Bohinc-Anej Kujavec
Coach: Jure Vnuk

Schiedsrichter: Marco Mori, Rene Strasser (Daniel Rigoni, Daniel Rinker)

Tore: 0:1 Luka Zorzo (6.28), 0:2 Ziga Pesut (8.08), 1:2 Thomas Spinell (44.49), 1:3 Ziga Svete (49.49)

Torschüsse: Rittner Buam 19 – HK Olimpija 32

 

AHL, 6. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Donnerstag, 28. März 2019

Rittner Buam – HK Olimpija 1:3 (0:2, 0:0, 1:1) – Laibach gewinnt Serie 4:2
0:1 Luka Zorzo (6.28), 0:2 Ziga Pesut (8.08), 1:2 Thomas Spinell (44.49), 1:3 Ziga Svete (49.49)

EHC Lustenau – Red Bull Juniors 4:2 (1:1, 0:1, 3:0) Serie 3:3
1:0 Chris D’Alvise (4.12), 1:1 Lukas Schreier (8.29), 1:2 Paul Huber (21.57), 2:2 Jürgen Tschernutter (44.05), 3:2 Chris D’Alvise (46.16), 4:2 Eetu-Ville Arkiomaa (58.57)

HC Pustertal – SG Cortina
Serie “Best-of-seven” 4:0 (1:0, 1:0, 3:2 n.V., 7:2) – Pustertal im Halbfinale

HDD Jesenice – Asiago Hockey
Serie “Best-of-seven” 4:0 (2:1, 3:2 n.V., 3:1, 6:0) – Jesenice im Halbfinale

Ritten glaubt an das Comeback

Um Alles oder Nichts geht es für die Rittner Buam im morgigen Spiel 6 der Playoff-Viertelfinalserie in der Alps Hockey League. Der Italienmeister muss zu Hause gegen Laibach unbedingt gewinnen, ansonsten ist die Saison frühzeitig zu Ende.

Nach der gestrigen 1:4-Niederlage in Slowenien liegt die Lehtonen-Truppe in der Best-of-Seven-Serie nun mit 2:3 hinten. Die „grünen Drachen“ aus Laibach haben morgen somit die erste Chance, sich mit einem Sieg in Klobenstein für das AHL-Halbfinale zu qualifizieren. Auch gestern ging wieder das Heimteam als Sieger vom Eis, bereits zum fünften Mal in Folge. Ritten wird morgen versuchen, diese Serie auszubauen und ein entscheidendes Spiel 7 in Slowenien zu erzwingen. Zu Hause sind beide Mannschaften eine Macht: Während Laibach dank des gestrigen Sieges zum achten Mal hintereinander vor heimischem Publikum gewinnen konnte, hat Ritten heuer in 23 Heimspielen nur vier Mal verloren. In der Viertelfinalserie setzten sich die Lehtonen-Cracks gegen Lubiana in Klobenstein zwei Mal klar mit 4:0 und 5:0-Toren durch, Goalie Thomas Tragust hat in der Arena Ritten in den Playoffs also noch keinen Gegentreffer der Slowenen einstecken müssen. „Es ist immer ein Vorteil, vor eigenem Publikum zu spielen. Wir haben bisher zu Hause immer gut gespielt, ich glaube wir haben gute Chance, diese Serie ins siebte Spiel zu bringen“, so Coach Riku Lehtonen, der morgen sein letztes Spiel auf der Rittner Bank bestreiten könnte. Für Ritten ist es sicher das letzte Heimspiel in dieser Serie, denn sollten die „Buam“ den ersten Matchpuck abwehren können, würde das entscheidende siebte Spiel am Samstag in Laibach ausgetragen werden.

 

AHL, 6. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Donnerstag, 28. März 2019

19.30 Uhr: EHC Lustenau – Red Bull Juniors
Serie „Best-of-seven” 2:3 (2:3, 4:3 n.V., 4:6, 4:2, 2:3)

20.00 Uhr: Rittner Buam – HK Olimpija
Serie „Best-of-seven” 2:3 (0:3, 4:0, 2:6, 5:0, 1:4)

HC Pustertal – SG Cortina
Serie „Best-of-seven” 4:0 (1:0, 1:0, 3:2 n.V., 7:2) – Pustertal im Halbfinale

HDD Jesenice – Asiago Hockey
Serie „Best-of-seven” 4:0 (2:1, 3:2 n.V., 3:1, 6:0) – Jesenice im Halbfinale

73 Sekunden entscheiden Spiel 5: Ritten verliert in Laibach 1:4

Italienmeister Ritten hat am Dienstagabend im Playoff-Viertelfinale der Alps Hockey League Spiel 5 in Laibach verloren. Die „Buam“ mussten sich trotz einer starken Vorstellung den Slowenen mit 1:4-Toren geschlagen geben. Entscheidend für die Niederlage waren zu Beginn des Schlussdrittels drei Gegentreffer binnen 73 Sekunden. Ritten muss am Donnerstag in Klobenstein unbedingt gewinnen, ansonsten steigt Laibach ins AHL-Halbfinale auf.

Die Hausherren begannen gewohnt sehr offensiv. Die erste Torchance der Partie hatte Kristjan Cepon in der vierten Minute, Ritten-Schlussmann Thomas Tragust war auf seinem Posten. Wenig später stand der Goldrainer Goalie erneut im Mittelpunkt, als er sich mit einem Glanzreflex auf Ales Music auszeichnen konnte. Die beste Rittner Möglichkeit fand in der 16. Minute Verteidiger Patrik Luza in Überzahl vor, Laibachs Schlussmann Zan Us verhinderte jedoch Schlimmeres.

Im Mitteldrittel gingen die Slowenen nach acht Minuten in Führung. Luka Vidmar schaltete beim Abpraller von Tragust am Schnellsten und netzte zum 1:0 ein. Gleich danach hätte Nik Simsic für die Vorentscheidung sorgen können, er blieb jedoch am aufmerksamen Tragust hängen. Danach kam auch der Italienmeister mit Henrik Eriksson und Andreas Lutz zu hochkarätigen Torchancen, sowohl der schwedische Angreifer als auch der Meraner Verteidiger vergaben aber aus guter Position. Bis zum letzten Seitenwechsel blieb es auch beim knappen Vorsprung der „grünen Drachen“.

Im Schlussdrittel drückten die Hausherren ordentlich aufs Gaspedal. Gleich nach Wiederanpfiff scheiterte Ziga Pesut am Pfosten, in der 42.27 Minute erhöhte Saso Rajsar nach einem Traumpass von Jezovsek im Powerplay auf 2:0. Lediglich 24 Sekunden später machte Laibach den Sack zu: Nik Simsic bezwang Tragust mit einem nicht unhaltbaren Schuss zum 3:0. Die Slowenen durften nur 51 Sekunden später mit Zan Jezovsek erneut jubeln. Totales Blackout der Lehtonen-Truppe, die binnen 73 Sekunden gleich drei Gegentore einstecken musste. Der Ehrentreffer von Andreas Lutz sechs Minuten vor Ende war nur mehr Ergebniskosmetik. Die Hausherren feiern somit den 4:1-Sieg und haben am Donnerstag in Klobenstein den ersten Matchpuck.

 

HK Olimpija – Rittner Buam 4:1 (0:0, 1:0, 3:1)

HK Olimpija: Zan Us (Tilen Spreitzer); Ales Kranjc-Luka Vidmar, Luka Zorko-David Planko, Ziga Svete-Kristjan Cepon, Nejc Brus-Mark Cepon; Gal Koren-Ales Music-Ziga Pesut, Zan Jezovsek-Saso Rajsar-Gregor Koblar, Nik Simsic-Janez Orehek-Aljaz Chvatal, Mark Sever-Luka Ulamec-Anej Kujavec
Coach: Jure Vnuk

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); Patrik Luza-Imants Lescovs, Alexander Brunner-Ivan Tauferer, Christoph Vigl-Tobias Brighenti; Olegs Sislannikovs-Dan Tudin-Markus Spinell, Henrik Eriksson-Simon Kostner-Thomas Spinell, Philipp Pechlaner-Stefan Quinz-Andreas Lutz, Manuel Öhler-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Schiedsrichter: Andreas Benvegnu, Patrick Fichtner (Mauro De Zordo, Tadej Snoj)

Tore: 1:0 Luka Vidmar (27.56), 2:0 Saso Rajsar (42.27), 3:0 Nik Simsic (42.51), 4:0 Zan Jezovsek (43.40), 4:1 Andreas Lutz (54.43)

Torschüsse: HK Olimpija 45 – Rittner Buam 27

 

AHL, 5. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Dienstag, 26. März 2019

HK Olimpija – Rittner Buam 4:1 (0:0, 1:0, 3:1) Serie 3:2
1:0 Luka Vidmar (27.56), 2:0 Saso Rajsar (42.27), 3:0 Nik Simsic (42.51), 4:0 Zan Jezovsek (43.40), 4:1 Andreas Lutz (54.43)

Red Bull Juniors – EHC Lustenau 3:2 (1:0, 0:1, 1:1) Serie 3:2
1:0 Samuel Witting (15.41), 1:1 Jürgen Tschernutter (34.26), 2:1 Jesper Kokkila (41.48), 3:1 Filip Varejcka (53.16), 3:2 Martin Grabher Meier (53.35)

HC Pustertal – SG Cortina
Serie “Best-of-seven” 4:0 (1:0, 1:0, 3:2 n.V., 7:2) – Pustertal im Halbfinale

HDD Jesenice – Asiago Hockey
Serie “Best-of-seven” 4:0 (2:1, 3:2 n.V., 3:1, 6:0) – Jesenice im Halbfinale