Alex Frei bleibt ein Rittner „Bua“

Der Kader von Italienmeister Ritten nimmt immer konkretere Formen an. Jetzt haben die „Buam“ auch den Vertrag mit der Kalterer Tormaschine Alex Frei verlängert. Auch Nachwuchstalent Philipp Pechlaner wurde bestätigt.

Frei bleibt weiterhin ein „Bua“. Lange stand ein dickes Fragezeichen hinter dem Verbleib des Kalterer Angreifers, jetzt sind die Würfel gefallen. Der 25-jährige Torgarant geht heuer somit in seine fünfte Saison mit den Rittnern. 2012 spielte er bereits für die „Buam“, verletzte sich aber gleich zweimal am Kopf und kam deshalb nur zu 34 Teil-Einsätzen. Das Jahr darauf musste er wegen der Verletzungen sogar die gesamte Saison pausieren. Nach einer Saison bei Kaltern (Grunddurchgang) und Mailand (Play-Off), kehrte er vor drei Jahren nach Klobenstein zurück und wurde mit den Rittnern Italienmeister. Der Überetscher hat bisher 199 Liga-Spiele für die „Buam“ bestritten und dabei 124 Punkte erzielt. Heuer war Frei der torgefährlichste Angreifer der Lehtonen-Truppe: In 60 Saisonspielen erzielte der Linkshändler, der vorwiegend in der dritten und vierten Linie agierte, 35 Tore und steuerte 18 weitere Treffer bei. Niemand hat bei Ritten so oft getroffen wie Frei. Überhaupt traf nur Asiagos Anthony Bardaro (37 Tore) in der Alps Hockey League fünf Mal öfters als Rittens Nummer 21. Im Kampf um den MVP-Titel belegte Frei Rang 4.

Auch Eigengewächs Philipp Pechlaner wurde für die Saison 2018-19 bestätigt. Der 19-jährige Angreifer, der bereits vor zwei Jahren im Rittner Dress debütierte, kam im Vorjahr auf 37 Einsätze und erzielte dabei ein Tor beim 8:4-Sieg gegen Bregenzerwald.

Der vorläufige Kader der Rittner Buam 2018-19

Tormänner
Thomas Tragust (1986)
Hannes Treibenreif (1997)

Verteidiger
Andreas Lutz (1986)
Kai Lehtinen (FIN/1991)
Imants Lescovs (LAT/1994)
Christoph Vigl (1994)
Ivan Tauferer (1995)

Stürmer
Dan Tudin (1978)
Alexander Eisath (1986)
Simon Kostner (1990)
Thomas Spinell (1990)
Alex Frei (1993)
Henrik Eriksson (SWE/1996)
Olegs Sislannikovs (LAT/1996)
Markus Spinell (1997)
Philipp Pechlaner (1999)

Trainer
Riku-Petteri Lehtonen
Janne Saavalainen (Assistenzcoach)

Nächster Lette kommt nach Klobenstein

Nach der gestrigen Verpflichtung von Olegs Sislannikovs, hat Italienmeister Ritten am Freitag einen weiteren lettischen Spieler verpflichtet. Verteidiger Imants Lescovs verstärkt künftig die Abwehr der “Buam“.

Der 23-jährige Defensivmann (1,86m x 83kg) begann seine Karriere vor acht Jahren bei seinem Heimatverein Daugavpils. Nach zwei Saisonen in der lettischen U18-Meisterschaft wechselte Lescovs zu Prizma Riga, wo er abwechselnd in der ersten lettischen Liga sowie der MHL B, einer Nachwuchsliga der KHL, spielte. Lescovs brachte es dabei auf 140 Einsätze sowie stolze 79 Punkte (36 Tore, 43 Assist). In der Saison 2013-14 zog es den Verteidiger schließlich in die MHL B zu MHK Zelenograd. Für den russischen Verein stand Lescovs 91 Mal auf dem Eis und kam dabei auf 66 Scorerpunkte. Vor allem die 50 Punkte in seiner zweiten Saison weckten das Interesse diverser Topvereine.

2016 unterschrieb der Lette schließlich beim französischen Zweitligisten Mont-Blanc. Nach nur sechs Spielen kehrte er aber prompt zurück nach Lettland zu seinem Heimatverein Daugavpils, mit dem er dann auch die Meisterschaft gewinnen konnte. Lescovs hatte maßgeblichen Anteil am Titel: In den Playoffs kam er nämlich in sechs Spielen auf 12 Punkte (3 Tore, 9 Assist). Nach dem Titelgewinn versuchte sich der Verteidiger beim lettischen Erstligisten Liepaja. Lescovs spielte eine sensationelle Saison, ließ sich in 34 Partien 30 Punkte gutschreiben. Außerdem stand er mit seinem Team im Continental Cup im Einsatz, wo er sogar vier Tore in drei Spiele erzielte. In dieser Saison feierte Lescovs zwei weitere Meilensteine: Zum einen stand er im baltischen Cup mit der lettischen Nationalmannschaft im Einsatz, zum anderen absolvierte er mit Dinamo Riga fünf Spiele in der russischen KHL. Von Liepaja wechselte Lescovs im Vorjahr ligaintern zu Zemgale. 16 Punkte in 35 Einsätzen sowie der Vize-Meistertitel waren die Ausbeute des Letten. Nun geht Lescovs mit Ritten auf Titeljagd.

Der vorläufige Kader der Rittner Buam 2018-19

Tormänner
Thomas Tragust
Hannes Treibenreif

Verteidiger
Imants Lescovs (LAT)
Kai Lehtinen (FIN)
Andreas Lutz
Ivan Tauferer
Christoph Vigl

Stürmer
Henrik Eriksson (SWE)
Olegs Sislannikovs (LAT)
Dan Tudin
Alexander Eisath
Simon Kostner
Thomas Spinell
Markus Spinell

Trainer
Riku-Petteri Lehtonen
Janne Saavalainen (Assistenzcoach)

Olegs Sislannikovs wechselt zu den Rittner Buam

Nächster Transfercoup der Rittner Buam. Der Italienmeister verpflichtete am Donnerstag den lettischen Angreifer Olegs Sislannikovs. Der 21-jährige Flügelspieler wechselt ligaintern von Kitzbühel nach Klobenstein.

Sislannikovs ist nach Henrik Eriksson bereits der zweite Neuzugang, der von den „Gämsen“ kommt. Der 1,78 m große Angreifer ist bei seinem Stammverein SK Riga groß geworden. 2011 spielte er noch in der U18-Meisterschaft, das Jahr darauf schaffte er bereits den Sprung in die erste Liga, wo er es in zwei Saisonen in 59 Einsätzen auf 40 Punkte (14 Tore und 26 Assist) brachte. 2015 folgte der Wechsel zu Jurmala HASC. Hier bestritt er 15 Spiele, ehe er sich in derselben Saison noch neun Mal das Dress von Ogre/Saga überzog. In dieser Spielzeit feierte Sislannikovs auch sein Debüt in der lettischen U20-Nationalmannschaft, mit der er 2016 sogar Weltmeister wurde.

Vor drei Jahren unterschrieb der Stürmer bei HK Riga in der Nachwuchsliga der russischen KHL, der MHL. Sislannikovs spielte eine bärenstarke Saison und kam in 42 Meisterschaftspartien auf stolze 36 Punkte. Nur ein Jahr später kehrte er zurück in die lettische Liga, zu HS Riga, wo er seine Leistungen erneut bestätigen konnte und mit 50 Punkten (28 Tore, 22 Vorlagen) in 29 Spielen sogar erfolgreichster Scorer seiner Mannschaft war. Seine hervorragenden Leistungen weckten das Interesse mehrerer Vereine. Schließlich entschied sich Sislannikovs für den Wechsel in die Alps Hockey League zum EC Kitzbühel. Auch hier schlug der Lette sofort ein und kam in 40 Einsätzen auf 50 Punkte. Vor allem seine 31 Assist machten ihm zu einem der besten Vorbereiter der Liga. Sislannikovs beendete die Saison als bester Scorer seines Teams und elfbester der gesamten AHL. Jetzt will sich der wendige Flügelspieler auch in Klobenstein beweisen.

Ein finnischer Verteidiger kommt nach Klobenstein

Hochbetrieb bei Italienmeister Ritten: Die „Buam“ haben am Montag erneut auf dem Transfermarkt zuschlagen und sich die Dienste vom finnischen Verteidiger Kai Lehtinen gesichert.

Der 27-Jährige aus Vilala ist nach Goalie Thomas Tragust und Stürmer Henrik Eriksson der dritte Rittner Neuzugang in diesem Sommer. Lehtinen (1,83 m x 84 kg) ist bei seinem Stammverein Espoo Blues groß geworden, wo er von 2006 bis 2010 in den Jugendmannschaften spielte. 2010 feierte der Abwehrspieler auch sein Debüt in der finnischen U20-Nationalmannschaft. Nach einer weiteren Spielzeit in der Juniorenliga, schaffte Lehtinen den Sprung in die Mestis-Liga, der zweithöchsten Meisterschaft Finnlands, wo er mit Vaasan Sport auf Anhieb den Titel holte. Von 2011 bis 2014 kam der Skandinavier auf 121 Liga-Einsätze und insgesamt 24 Punkten.

Danach folgte der ligainterne Wechsel zu Savonlinnan Pallokerho. Hier spielte Lehtinen zwei bärenstarke Saisonen mit stolzen 59 Punkte in 116 Meisterschaftsspielen. Vor allem seine 40 Assist machten ihm zu einem der besten Vorbereiter. Zu Beginn der Saison 2016-17 stand Lehtinen mit JYP jeweils zwei Mal in der ersten finnischen Liga sowie in der Champions Hockey League auf dem Eis. Außerdem zog er sich 39 Mal das Leibchen der Zweitmannschaft von JYP über und beendete die Meisterschaft mit Espoo United. Lehtinen wurde dann von seinem Verein bestätigt und kam im Vorjahr in der Mestit-Liga in 50 Einsätzen auf 11 Tore und 17 Assist.

Roland Hofer verlässt die „Buam“

Lehtinen wird sicherlich ein guter Ersatz für Roland Hofer sein, der die „Buam“ nach zwei sehr erfolgreichen Jahren verlassen wird. Eigentlich wollte Ritten heuer nur mit zwei Ausländern spielen, aber nach den Abgängen von Kapitän Christian Borgatello und Hofer, benötigte der Italienmeister noch Verstärkung in der Abwehr. Gleich wie im Vorjahr wird Ritten auch heuer somit wieder mit vier Ausländer spielen.

Ritten verlängert mit fünf einheimischen Stürmern

Nächste Bestätigungen im Hause Ritten: Die „Buam“ haben am Mittwoch die Verträge mit den einheimischen Stürmern Dan Tudin, Alexander Eisath, Simon Kostner sowie den beiden Spinell-Brüder Thomas und Markus verlängert.

Der italo-kanadische Stürmer Dan Tudin bleibt auch im kommenden Winter ein Rittner. Tudin, der am 3. August seinen 40. Geburtstag feiert, geht bereits in seinen 13. Saison in Klobenstein. Der Center spielt seit der Saison 2006-07 in Klobenstein und hat bisher für die Rittner in 634 Pflichtspielen insgesamt 662 Scorerpunkte (299 Tore und 363 Assist) erzielt. Tudin ist somit auch der erfolgreichste Punktesammler und Torschütze in der Vereinsgeschichte der Rittner. Tudin war bei allen großen Siegen der Rittner dabei. 2014, 2016, 2017 und 2018 kürte er sich mit den „Buam“ zum Italienmeister, gewann dreimal den Italienpokal (2010, 2014, 2015), dreimal den Supercup (2010, 2011 und 2018) sowie vor zwei Saisonen die AHL. Im Vorjahr trug er mit stolzen 49 Punkten wesentlich zum „Double“ seiner Mannschaft bei.

Der Stürmer aus Ontario begann seine Karriere in den kanadischen Jugend-Eishockeyligen und bestritt in Nordamerika auch drei Saisonen in der ECHL: Zuerst mit den Colombus Cottonmouths (2003/2004), dann mit den Las Vegas Wranglers (von 2004 bis 2006 mit fünf Einsätzen in der AHL). In der ECHL kann Tudin 172 Punkte in 209 gespielten Partien vorweisen. 2006 zog es ich nach Europa. Von 2012 bis 2016 stand der Wahl-Rittner (er ist mit einer Rittnerin verheiratet) auch immer im Aufgebot des italienischen WM-Teams.

Der 31-Jährige Alexander Eisath hat auf dem Ritten ebenfalls schon zehn Meisterschaften gespielt, die ersten drei von 2002 bis 2005 und die letzten sieben seit 2011. 2005 wechselte er von Ritten zuerst zu den Northern Cyclones in die AtJHL und dann zum Salem State College Team in die NCAA III. Vor sieben Jahren kehrte er auf den Ritten zurück. In 412 Matches steuerte Eisath für Ritten insgesamt 76 Punkte (30 Tore und 46 Assist). Besonders in der vergangenen Saison wusste Eisath zu überzeugen, wo er es auf 14 Punkte brachte. So viele erzielte er noch nie in einem Jahr.

Der 27-jährige Grödner Simon Kostner kam vor fünf Jahren von Fassa zu den Rittner Buam. In vier Saisonen in Klobenstein brachte er es in 243 Meisterschaftsspielen auf insgesamt 171 Scorerpunkte. Kostner ist in den Jugendmannschaften des HC Gherdeina groß geworden. Bereits 2006 zog es ihn ins Ausland. Zwei Jahre lang spielte er in Mannheim in der deutschen U18-Meisterschaft DNL. Mit den Jungadlern gewann er 2007/08 auch den DNL-Meistertitel. 2008 wechselte er nach Finnland, wo er insgesamt fünf Saisonen blieb. Nach drei Jahren in der Junior A SM-liiga, feierte er 2011 sein Debüt in der Mestis. In dieser Meisterschaft erzielte Kostner 28 Punkte in 81 Spielen. Zwei Jahre später, 2013 kam er mit JYP auch auf vier Einsätze in der Liiga.

Thomas Spinell bleibt ebenfalls weiterhin ein „Bua“. Der 27-jährige Rittner geht heuer, gleich wie Eisath, in seine zehnte Saison mit der ersten Mannschaft. Der Stürmer feierte 2009 sein Serie A-Debüt. Mit Ritten kam Spinell bisher auf 447 Einsätze und brachte es dabei auf 215 Punkte (82 Tore). Spinell ist in Klobenstein ein Erfolgsgarant, denn er hat mit den „Buam“ schon elf Titel geholt: Viermal die Meisterschaft (2014, 2016, 2017 und 2018), dreimal den Italienpokal (2010, 2014 und 2015), dreimal den Supercup (2009, 2010 und 2018) sowie den ersten, historischen AHL-Titel 2017.

Für den jüngeren Bruder Markus Spinell, der am Samstag 21 Jahre alt wird und somit einer der jüngsten Spieler des Kaders ist, beginnt die fünfte Saison mit der ersten Mannschaft der „Buam“. Der Nationalstürmer, der sich gerade von seiner Verletzung in den Playoffs erholt, brachte es bislang in 193 Spielen auf 87 Punkte (32 Tore und 55 Assist). Trotz seine jungen Alters, darf sich Spinell schon dreifacher Italienmeister, Italienpokal-, Supercoppa- und AHL-Sieger nennen.

Der vorläufige Kader der Rittner Buam 2018-19

Tormänner
Thomas Tragust
Hannes Treibenreif

Verteidiger
Andreas Lutz
Ivan Tauferer
Christoph Vigl

Stürmer
Henrik Eriksson (SWE)
Dan Tudin
Alexander Eisath
Simon Kostner
Thomas Spinell
Markus Spinell

Trainer
Riku-Petteri Lehtonen
Janne Saavalainen (Assistenzcoach)

Vier Vertragsverlängerungen auf dem Ritten

Der Kader von Italienmeister Ritten nimmt immer konkretere Formen an. Zuerst bestätigten die „Buam“ Coach Riku Lehtonen, dann verpflichteten sie Goalie Thomas Tragust und Stürmer Henrik Eriksson. Am Montag hat Ritten nun auch die Verträge mit den Verteidiger Ivan Tauferer, Christoph Vigl und Andreas Lutz sowie Goalie Hannes Treibenreif verlängert.

Ivan Tauferer und Christoph Vigl sind auf dem Ritten aufgewachsen und haben immer bei den „Buam“ gespielt. Vor fünf Jahren sind sie mit dem U20-Team Italienmeister geworden, anschließend hat Tauferer mit der ersten Mannschaft neben dem heurigen Double aus Serie A und Supercoppa auch dreimal die Serie A (2014, 2016 und 2017), zweimal den Italienpokal (2014 und 2015) und im Vorjahr die Alps Hockey League gewonnen. Vigl hat hingegen drei Pokal weniger im Trophäenschrank, denn 2014 und 2015 spielte er noch im Juniorenteam der Rittner.

Der großgewachsene Tauferer (1,92m x 95kg) stand bereits 270 Mal für die erste Mannschaft der Rittner auf dem Eis. Außerdem feierte er vor drei Jahren auch sein Debüt in der italienischen A-Nationalmannschaft. In der vorigen Saison kam der 23-jährige Verteidiger auf 52 Einsätze und erzielte dabei 18 Punkte (3 Tore, 15 Assist). Der ein Jahr ältere Vigl bestritt hingegen bisher 130 Pflichtspiele für Ritten. In der vergangenen Saison brachte es der Linkshändler auf zwei Assist.

Andreas Lutz geht in seine dritte Saison mit den „Buam“, die zweite in Folge. Der 32-jährige Meraner kam im vorigen Sommer nach fünf Jahren in Pontebba, vier in Mailand und zwei in Asiago zurück nach Klobenstein, wo er bereits in der Saison 2005/06 unter Vertrag stand. Lutz (1,81m x 84 kg) ist bei seinem Stammverein Meran groß geworden. 2002 debütierte der damals 16-Jährige in der Serie A. Drei Jahre später wechselte er auf den Ritten, wo er in 54 Spielen 14 Scorerpunkte erzielte. Von 2006 bis 2011 lief Lutz in Pontebba auf und kam in 167 Liga-Spielen auf insgesamt 89 Punkten. Mit dem Klub aus dem Friaul gewann der ehemalige Nationalspieler 2008 auch den Italienpokal. 2011 folgte der Wechsel nach Mailand: In der Lombardei holte er auf Anhieb den Serie A2-Titel und stieg in die erste Liga auf. Mit Mailand erzielte Lutz in 189 Meisterschaftsspielen beachtliche 177 Punkte (51 Tore). 2015 wechselte der technisch und taktisch starke Verteidiger nach Asiago. Hier kam er oft auch im Sturm zum Einsatz und gewann prompt den italienischen Supercup. Auf dem Ritten spielte Lutz im Vorjahr eine bärenstarke Saison, wo er es in 64 Einsätzen auf 12 Tore sowie 27 Assist brachte.

Goalie Treibenreif bestätigt

Torhüter Hannes Treibenreif wird auch in der kommenden Saison in Klobenstein spielen. Der 21-jährige Rittner sammelte bereits im Vorjahr in der AHL Spielpraxis. Treibenreif kam auf neun Einsätze, wobei er gleich zwei Mal ein Shutout feiern konnte. Auch die 91,8% der gehaltenen Schüsse machen ihn zu einen der stärksten lokalen Backups der Liga. Heuer will man Treibenreif, gleich wie im Vorjahr, wieder genügend Spielpraxis geben.

Nächste Verpflichtung: Henrik Eriksson wird ein „Bua“

Nach der Verpflichtung von Goalie Thomas Tragust, hat Italienmeister Ritten den nächsten Spieler nach Klobenstein geholt. Stürmer Henrik Eriksson vom EC Kitzbühel steht Coach Lehtonen ab sofort zur Verfügung.

Der 22-jährige Skandinavier begann seine Karriere bei seinem Heimatverein Abyggeby IK. Von 2011 bis 2013 spielte Eriksson dann in der U16- und U18-Jugendmannschaft von Brynäs, wo er es in 43 Spielen auf 25 Punkte (8 Tore und 17 Assist) brachte. Danach wechselte Eriksson ligaintern zu Södertälje nahe Stockholm, wo er in derselben Saison auch in der SuperElit, der höchsten Junioren-Liga, debütierte. Ein Jahr später gelang dem 1,86m großen Schweden in der SuperElit der Durchbruch: In 45 Partien ließ sich der Center 24 Scorerpunkte gutschreiben. Im Sommer 2015 erfolgte der Wechsel zu Ligakonkurrent Mora IK. In dieser Spielzeit brachte es der 22-Jährige in 43 Meisterschaftsspielen sogar auf 47 Punkte (19 Tore und 28 Vorlagen). Dank seiner starken Leistungen durfte Eriksson mit Mora auch in der zweitklassigen Liga Allsvenskan auflaufen. Die zweite Saison bei Mora lief für Eriksson weniger gut, so wagte er im Vorjahr den Sprung in die Alps Hockey League zu Kitzbühel. Bei den „Gämsen“ schlug der Schwede voll ein und sammelte in 37 Liga-Einsätzen gleich 48 Punkte. Vor allem seine 30 Assist machen ihn zu einen der besten Vorbereiter der AHL. Gegen Ritten zeigte Eriksson in beiden Duellen seine ganze Klasse: Bei der 1:3-Niederlage in Klobenstein erzielte er den Ehrentreffer, beim 6:5-Overtimesieg in Kitzbühel bereitete er drei Treffer vor. Jetzt geht er für die „Buam“ auf Punktejagd.

Thomas Tragust ist die neue Nummer 1 auf dem Ritten

Nach der Bestätigung von Coach Riku Lehtonen und der Verpflichtung von Vize-Trainer Janne Saavalainen, haben die Rittner Buam am Donnerstag erstmals in dieser „Preseason“ auf dem Spielertransfermarkt zugeschlagen. Thomas Tragust, der in den letzten zwei Saisonen das Tor des HC Pustertal hütete, ist die neue Nummer 1 in Klobenstein.

Goalie Patrick Killeen wird den Italienmeister hingegen nach zwei sehr erfolgreichen Jahren in Richtung Großbritannien verlassen. Der 31-jährige Goldrainer Tragust, der beim Ligarivalen Pustertal unter Vertrag stand, begann seine Karriere beim HC Meran, für den er in der Saison 2003/04 sein Debüt in der Serie A1 gab. 2006 wechselte Tragust in die USA zu den Texas Tornado, wo er eine Saison in der Juniorenliga North American Hockey League spielte, ehe es ihn zurück nach Italien zum HC Fassa zog. Bei den „Falcons“ stand er zwei Saisonen zwischen den Pfosten, 2009 wechselte er dann in die DEL2 zum ESV Kaufbeuren. Tortz einer starken Meisterschaft, mit 44 Einsätzen, wurde Tragust wegen des zurückgeschraubten Transferlimits nicht bestätigt. 2010 folgte der Wechsel des 1,83 m großen Nationaltorhüter zu den WSV Sterzing Broncos, mit denen er in der Saison 2010/11 die Serie A2 gewinnen konnte.

2012 wagte der 31-Jährige den Sprung in die EBEL-Meisterschaft zum HC Innsbruck. Auch bei den „Haien“ blieb Tragust nur ein Jahr, ehe er in Eppan unterschrieb und auch mit den Überetschern die Serie A2 gewann. Tragust absolvierte in dieser Saison auch ein Spiel für Ritten, da Eppan das Farmteam der „Buam“ war. Anschließend machte der Vinschger für ein Jahr in Neumark und Fassa Halt, 2016 folgte schließlich der Wechsel zum HC Pustertal. Gleich im ersten Jahr verhalf er den „Wölfen“ mit der besten Fangquote der Liga zum zweiten Platz im AHL-Grunddurchgang hinter Ritten. Außerdem gewann er in dieser Saison, ausgerechnet in Klobenstein gegen die „Buam“, den italienischen Supercup. Tragust hütete 65 Mal das Tor der italienischen Nationalmannschaft. Jetzt will er sich auch auf dem Ritten beweisen. Der Vinschger wird zudem das Tormanntraining der Jugendmannschaften der „Buam“ übernehmen. Überhaupt wollen die Rittner heuer verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen. Im Vorjahr holten die „Buam“ sowohl den U19- als auch den U17-Italienmeistertitel. Die besten Spieler dieser Teams sollen nun in der ersten Mannschaft eingesetzt werden.

Borgatello verlässt Ritten

Nicht mehr im Rittner Aufgebot steht hingegen Verteidiger Christian Borgatello. Der Verein konnte den 36-jährigen Meraner, der vier Saisonen lang für die „Buam“ spielte, nicht mehr motivieren weiterzumachen. „Wir wollten Borgatello halten, haben ihm auch einen neuen Vertrag angeboten, den er leider nicht angenommen hat. Schade, wir möchten uns aber bei ihm für vier herrliche und auch sehr erfolgreiche Saisonen bedanken und wünschen ihm weiterhin alles Gute“, sagt Präsident Thomas Rottensteiner.

Ritten bestätigt Lehtonen – Saavalainen neuer Assistenzcoach

Einen Monat nach der AHL-Finalniederlage gegen Asiago gibt es gute Nachrichten für alle Ritten-Fans. Die Rittner Buam bestätigten nämlich den finnischen Head Coach Riku-Petteri Lehtonen für die Saison 2018/19. Sein Landsmann Janne Saavalainen wird neuer Assistenztrainer.

Die Bestätigung von Lehtonen zeigt, dass Ritten weiterhin auf Kontinuität setzen will. Der Finne holte nach den Italienmeistertiteln 2016, 2017 und 2018 vor zwei Saisonen auch den ersten historischen AHL-Titel. Außerdem gelang es Lehtonen, nach zwei Finalniederlagen, im Vorjahr auch den italienischen Supercup nach Klobenstein zu bringen. Mit Ritten zog er in den letzten zwei Saisonen zweimal ins Continental-Cup-Finale ein und holte somit in Klobenstein in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt fünf Titel, das ist bärenstark.

Vor seiner Zeit auf dem Ritten war der 47-Jährige aus Turku Assistenztrainer in der höchsten finnischen Liga, mit Ausnahme eines kurzzeitigen Intermezzos als Headcoach bei seinem Heimatverein TPS. Als Spieler war Lehtonen unter anderem in der italienischen Liga aktiv. So gewann er etwa 2005 und 2006 – unter der Führung von Adolf Insam – mit Mailand den Meistertitel in der Serie A.

Janne Saavalainen neuer Assistenztrainer

Als Assistenztrainer wurde ein weiterer Finne, Janne Saavalainen, angeheuert. Er ersetzt den Grödner Erwin Kostner, der nach zwei Jahren an der Seite von Lehtonen, kürzer tritt und die U13- und U15-Auswahl der Rittner coacht. Saavalainen begann seine Karriere als Trainer vor 17 Jahren. Zuerst coachte er die Jugendteams vom finnischen Erstligisten Kalpa, dann wechselte der 45-Jährige 2006 nach Norwegen, wo er die U19-Mannschaft von Furuset übernahm. Nach nur einer Saison zog es ihn zurück nach Kalpa, ehe Saavalainen für zwei Spielzeiten als Head Coach beim U20-Team  von TPS unterschrieb. Ab 2010 coachte er dann für sechs Jahre Tappara, In der Saison 2016-17 trainierte der Finne noch den norwegischen Erstligisten Kongsvinger Knights. Jetzt startet Saavalainen seine erste Saison als Assistant-Coach bei den „Buam“. Außerdem wird er zusammen mit Lehtonen den Jugendsektor koordinieren.

„Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit. Ich glaube dem Verein und den Spielern viel geben zu können und freue mich, mit Lehtonen zu arbeiten. Ich kenne Riku, wir haben dieselben Ideen. Ich habe in meiner Karriere viele Erfahrungen mit jungen Spielern gemacht, das wird uns in der Zukunft sicher weiterhelfen”, so die ersten Worte von Saavalainen.

Saavalainen und Lehtonen haben heuer auch die wichtige Aufgabe, die Lücke zwischen den Jugendmannschaften und der ersten Mannschaft zu schließen. Deshalb werden sich die beiden Finnen auf die Nachwuchsspieler fokussieren und deren individuellen Fähigkeiten und physischen Stärken fördern, sodass sie auch in der ersten Mannschaft bestehen können. Ziel ist es, so viele Jugendspieler wie möglich in die erste Mannschaft zu bringen.

Holba und Frisch  bestätigt

Für die Jugend bleibt am Ritten auch weiterhin Stan Holba verantwortlich. Saavalainen und Lehtonen stehen auch Stan Holba und Herbert Frisch zur Verfügung. Jozef Budaj wird aus familiären Gründen nicht mehr auf dem Ritten zurückkehren. Als Konditions- und Fitnesstrainer wurden schließlich Hanno Kamaun und Manuel Klemera bestätigt.