73 Sekunden entscheiden Spiel 5: Ritten verliert in Laibach 1:4

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Italienmeister Ritten hat am Dienstagabend im Playoff-Viertelfinale der Alps Hockey League Spiel 5 in Laibach verloren. Die „Buam“ mussten sich trotz einer starken Vorstellung den Slowenen mit 1:4-Toren geschlagen geben. Entscheidend für die Niederlage waren zu Beginn des Schlussdrittels drei Gegentreffer binnen 73 Sekunden. Ritten muss am Donnerstag in Klobenstein unbedingt gewinnen, ansonsten steigt Laibach ins AHL-Halbfinale auf.

Die Hausherren begannen gewohnt sehr offensiv. Die erste Torchance der Partie hatte Kristjan Cepon in der vierten Minute, Ritten-Schlussmann Thomas Tragust war auf seinem Posten. Wenig später stand der Goldrainer Goalie erneut im Mittelpunkt, als er sich mit einem Glanzreflex auf Ales Music auszeichnen konnte. Die beste Rittner Möglichkeit fand in der 16. Minute Verteidiger Patrik Luza in Überzahl vor, Laibachs Schlussmann Zan Us verhinderte jedoch Schlimmeres.

Im Mitteldrittel gingen die Slowenen nach acht Minuten in Führung. Luka Vidmar schaltete beim Abpraller von Tragust am Schnellsten und netzte zum 1:0 ein. Gleich danach hätte Nik Simsic für die Vorentscheidung sorgen können, er blieb jedoch am aufmerksamen Tragust hängen. Danach kam auch der Italienmeister mit Henrik Eriksson und Andreas Lutz zu hochkarätigen Torchancen, sowohl der schwedische Angreifer als auch der Meraner Verteidiger vergaben aber aus guter Position. Bis zum letzten Seitenwechsel blieb es auch beim knappen Vorsprung der „grünen Drachen“.

Im Schlussdrittel drückten die Hausherren ordentlich aufs Gaspedal. Gleich nach Wiederanpfiff scheiterte Ziga Pesut am Pfosten, in der 42.27 Minute erhöhte Saso Rajsar nach einem Traumpass von Jezovsek im Powerplay auf 2:0. Lediglich 24 Sekunden später machte Laibach den Sack zu: Nik Simsic bezwang Tragust mit einem nicht unhaltbaren Schuss zum 3:0. Die Slowenen durften nur 51 Sekunden später mit Zan Jezovsek erneut jubeln. Totales Blackout der Lehtonen-Truppe, die binnen 73 Sekunden gleich drei Gegentore einstecken musste. Der Ehrentreffer von Andreas Lutz sechs Minuten vor Ende war nur mehr Ergebniskosmetik. Die Hausherren feiern somit den 4:1-Sieg und haben am Donnerstag in Klobenstein den ersten Matchpuck.

 

HK Olimpija – Rittner Buam 4:1 (0:0, 1:0, 3:1)

HK Olimpija: Zan Us (Tilen Spreitzer); Ales Kranjc-Luka Vidmar, Luka Zorko-David Planko, Ziga Svete-Kristjan Cepon, Nejc Brus-Mark Cepon; Gal Koren-Ales Music-Ziga Pesut, Zan Jezovsek-Saso Rajsar-Gregor Koblar, Nik Simsic-Janez Orehek-Aljaz Chvatal, Mark Sever-Luka Ulamec-Anej Kujavec
Coach: Jure Vnuk

Rittner Buam: Thomas Tragust (Hannes Treibenreif); Patrik Luza-Imants Lescovs, Alexander Brunner-Ivan Tauferer, Christoph Vigl-Tobias Brighenti; Olegs Sislannikovs-Dan Tudin-Markus Spinell, Henrik Eriksson-Simon Kostner-Thomas Spinell, Philipp Pechlaner-Stefan Quinz-Andreas Lutz, Manuel Öhler-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

Schiedsrichter: Andreas Benvegnu, Patrick Fichtner (Mauro De Zordo, Tadej Snoj)

Tore: 1:0 Luka Vidmar (27.56), 2:0 Saso Rajsar (42.27), 3:0 Nik Simsic (42.51), 4:0 Zan Jezovsek (43.40), 4:1 Andreas Lutz (54.43)

Torschüsse: HK Olimpija 45 – Rittner Buam 27

 

AHL, 5. Spiel Playoff-Viertelfinale (best of seven) – Dienstag, 26. März 2019

HK Olimpija – Rittner Buam 4:1 (0:0, 1:0, 3:1) Serie 3:2
1:0 Luka Vidmar (27.56), 2:0 Saso Rajsar (42.27), 3:0 Nik Simsic (42.51), 4:0 Zan Jezovsek (43.40), 4:1 Andreas Lutz (54.43)

Red Bull Juniors – EHC Lustenau 3:2 (1:0, 0:1, 1:1) Serie 3:2
1:0 Samuel Witting (15.41), 1:1 Jürgen Tschernutter (34.26), 2:1 Jesper Kokkila (41.48), 3:1 Filip Varejcka (53.16), 3:2 Martin Grabher Meier (53.35)

HC Pustertal – SG Cortina
Serie “Best-of-seven” 4:0 (1:0, 1:0, 3:2 n.V., 7:2) – Pustertal im Halbfinale

HDD Jesenice – Asiago Hockey
Serie “Best-of-seven” 4:0 (2:1, 3:2 n.V., 3:1, 6:0) – Jesenice im Halbfinale