Ritten gewinnt den Supercup 2019

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Das Supercup-Finale, das in der Arena Ritten von Klobenstein stattgefunden hat, endet mit dem Sieg der Rittner Buam. Der Italienmeister bezwang am Mittwochabend die „Hechte“ aus Kaltern klar mit 7:2-Toren. Mit diesem Sieg holt sich Ritten zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte den Supercup.

Die Mannschaft aus Klobenstein ist nun Rekordgewinner dieser Trophäe. Ritten hatte sich den Pokal bereits 2009 und 2010 sowie in den letzten beiden Saisonen gegen Mailand geholt. Der HC Bozen gewann hingegen vier Mal den Supercup, Pustertal, Mailand und Asiago je drei Mal.

Ritten und Kaltern standen sich zum vierten Mal in ihrer Vereinsgeschichte gegenüber, wobei die „Buam“ in den drei bisherigen Begegnungen stets die Oberhand behielten. Im ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2014 setzten sich die Rittner mit 4:3-Toren durch, das zweite Duell gewannen sie mit 5:2. Am 5. Jänner 2015 schoss der Italienmeister die „Hechte“ hingegen mit 6:3 vom Eis. Für die Saavalainen-Cracks war das heutige Endspiel bereits das neunte Supercup-Finale, das sechste in Folge.

Der Italienmeister, der als klarer Favorit ins Match ging, dominierte das Match von Beginn an und ging bereits nach 89 Sekunden in Führung. Neuzugang Ryan Obuchowski eröffnete mit einem satten Schuss von der blauen Linie den Torreigen. In der 4.26 Minute erhöhten die „Buam“ mit Stefan Quinz in Überzahl auf 2:0. Nach 12 Minuten fiel bereits die Vorentscheidung: Der zweite Rittner Neuzugang, Randy Gazzola, gab Kaltern-Schlussmann Daniel Morandell mit einem nicht unhaltbaren Schuss erneut das Nachsehen. Bei Ritten ging alles viel zu leicht, während die „Hechte“ zu keiner Antwort fähig waren. So blieb es nach den ersten 20 Spielminuten bei der klaren 3:0-Führung der Saavalainen-Truppe.

Ritten hatte aber noch nicht genug. Kurz nach Wiederanpfiff bezwang Philipp Pechlaner Morandell zwischen den Beinschonern zum vierten Mal, in der 29.20 Minute netzte Kapitän Dan Tudin zum 5:0 ein. Danach schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Kaltern fand hingegen langsam ins Spiel und kam mit Verteidiger Raphael Felderer sogar zum 1:5-Anschlusstreffer.

Im Schlussdrittel fielen drei weitere Tore. In der 42.35 Minute traf Michael Felderer, Bruder von Raphael, zum 2:5. Wenig später erhöhte Rittens Tormaschine Alex Frei, der in der Jugendabteilung von Kaltern groß wurde, auf 6:2. Den Schlusspunkt fixierte Thomas Spinell, der zehn Minuten vor der Schlusssirene das 7:2 erzielte. Danach scheiterte Tudin noch an der Querlatte, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Riesenfreude bei den Rittner, die sich somit zum fünften Mal den Supercup sichern, den dritten in Folge.

 

Rittner Buam – SV Kaltern 7:2 (3:0, 2:1, 2:1)

Rittner Buam: Hannes Treibenreif (Kevin Lindskoug); Radovan Gabri-Randy Gazzola, Ryan Obuchowski-Andreas Lutz, Marco Marzolini-Christoph Vigl, Alexander Brunner; Alex Frei-Matt Lane-Simon Kostner, Stefan Quinz-Dan Tudin-Thomas Spinell, Philipp Pechlaner-Julian Kostner-Markus Spinell, Kevin Fink-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi, Manuel Öhler
Coach: Janne Saavalainen

SV Kaltern: Daniel Morandell (ab 30.06 Alex Andergassen); Daniel Maffia-Raphael Felderer, Florian Massar-Michele Volcan, Michael Sölva-Jonas Schöpfer; Bastian Andergassen-Florian Wieser-Benjamin Kostner, Maximilian Sölva-Luca De Donà-Michael Felderer, Patrick Gius-Simon Andergassen-Hannes Clementi, Matthias Fill
Coach: Malcolm Cameron

Schiedsrichter: Andrea Moschen, Omar Piniè (Fabrizio De Toni, Mirco Da Pian)

Tore: 1:0 Ryan Obuchowski (1.29), 2:0 Stefan Quinz (4.26), 3:0 Randy Gazzola (12.37), 4:0 Philipp Pechlaner (25.08), 5:0 Dan Tudin (29.20), 5:1 Raphael Felderer (37.51), 5:2 Michael Felderer (42.35), 6:2 Alex Frei (47.50), 7:2 Thomas Spinell (49.23)

Die Ehrentafel des italienischen Supercups
2001 HCJ Milano (Asiago – Milano 1:3)
2002 HCJ Milano (Milano – Asiago 5:2)
2003 Asiago (Milano – Asiago 0:1)
2004 HC Bozen (Milano – Bozen 3:5)
2005 nicht ausgetragen
2006 HCJ Milano (Final Four – Finale: Milano – Ritten 6:2)
2007 HC Bozen (Cortina – Bozen 0:1)
2008 HC Bozen (Bozen – Pontebba 6:3)
2009 Ritten Sport (Ritten – Bozen 5:1)
2010 Ritten Sport (Asiago – Ritten 0:3)
2011 HC Pustertal (HC Pustertal – Asiago 3:1)
2012 HC Bozen (Cortina – Bozen 3:4)
2013 Asiago (Asiago – Valpellice 1:0)
2014 HC Pustertal (Rittner Buam – HC Pustertal 3:4)
2015 Asiago (Asiago – Rittner Buam 2:1)
2016 HC Pustertal (Rittner Buam – HC Pustertal 1:3)
2017 Rittner Buam (Milano Rossoblu – Rittner Buam 3:8)
2018 Rittner Buam (Milano Rossoblu – Rittner Buam 4:5 n.V.)
2019 Rittner Buam (Rittner Buam – SV Kaltern 7:2)