Während Italien von einer 2:3-Niederlage gegen Norwegen kam, hat Frankreich am Montag überraschend Deutschland mit 2:1 in der Verlängerung besiegt. Und die Französinnen nahmen diesen Enthusiasmus auch gegen die „Azzurrine“ mit. Clemence Boudin sorgte im ersten Powerplay der Partie für die Führung (6.35), Manon Demessine legte nach Assist von Boudin wenig später das 2:0 nach (11.44). Italien hatte aber eine Antwort parat und verkürzte noch vor dem ersten Drittelende durch Maddalena Bedont nach Assist von Cristel Dalle Mulle auf 1:2 (15.48).
Gleich nach Wiederbeginn schwächte sich Italien aber selbst mit zwei Strafen binnen einer halben Sekunde. Frankreich ließ sich nicht zwei Mal bitten und erhöhte mit zwei Spielerinnen mehr auf dem Eis auf 3:1, wieder war Boudin die Torschützin (21.14). Insbesondere im Schlussdrittel drängte Italien auf das Comeback, aber Frankreich verteidigte sich kompakt und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Damit hält Italien weiterhin bei null Punkten, während Frankreich auf den zweiten Platz hinter Japan steht.
Deutschlands Premieren- und Japans Kantersieg
Deutschland hat sich im ersten Spiel am Dienstag von der Auftakt-Niederlage in der Verlängerung gegen Frankreich etabliert. Gegen Dänemark setzten sich die Deutschen verdient mit 2:1 durch. Alle Treffer fielen im ersten Durchgang: Per Doppelschlag binnen 21 Sekunden stellten Isabell Manns (41.25) und Aimee Georgi (41.46) auf 2:0 für Deutschland, ehe Teresa Christensen wenig später den Anschlusstreffer für Dänemark erzielte (44.39). Für ein Comeback reichte es aber nicht mehr.
In der zweiten Partie am Dienstagnachmittag feierte Japan ein Schützenfest über Norwegen und marschiert in der Tabelle nun vorne weg. Gegen die Skandinavierinnen, die am Montag noch Italien mit 3:2 besiegten, gewann Japan sage und schreibe 12:0. Im ersten Drittel trafen Hina Hayakawa (14.53) und Rino Tada (16.47/PP1), im zweiten legten Azumi Numabe (25.42), Ruka Kagaya (28.23/PP1) und erneut Numabe (37.10/PP1) nach. Im Schlussdrittel war Norwegens Moral schon gebrochen und Reina Kakuta (41.25), Momona Fuzukawa (41.38), Kika Terauchi (42.48), Nanaho Yamaguchi (44.17), noch einmal Kakuta (50.02/PP1) und Yamaguchi (52.27) sowie Momoka Okamura (55.57/PP1) machten das Dutzend voll.
Weiter geht es bei der IIHF U18-Weltmeisterschaft der Damen der I. Division, Gruppe A mit einem Trainingstag am Mittwoch, ehe am Donnerstag die nächsten Begegnungen auf dem Programm stehen.
IIHF U18 Women’s World Championship Division I, Group A – der Spielplan:
Donnerstag, 15. Jänner
13 Uhr Japan – Frankreich
16.30 Uhr Dänemark – Norwegen
20 Uhr Italien – Deutschland
Samstag, 17. Jänner
13 Uhr Norwegen – Frankreich
16.30 Uhr Deutschland – Japan
20 Uhr Italien – Dänemark
Sonntag, 18. Jänner
13 Uhr Deutschland – Norwegen
16.30 Uhr Frankreich – Dänemark
20 Uhr Japan – Italien
Foto: Max Pattis